Neuer Geschäftsführer von LH-Marketing

Wiemann folgt auf Werkmeister

Lüdinghausen

Seit dem 1. Juli ist der Chefsessel bei Lüdinghausen Marketing verwaist, denn der bisherige Geschäftsführer Lars Werkmeister hat seine neue Stelle in Lüneburg angetreten. Am Mittwoch präsentierte der Vorstand von LH-Marketing einen Nachfolger: den gebürtigen Lüdinghauser Stefan Wiemann.

Anne Eckrodt

Neues Gesicht im Lüdinghaus: Stefan Wiemann (3.v.r.) übernimmt zum 1. Oktober die Geschäftsführung von Lüdinghausen Marketing. Manfred Döpper (zweiter Vorsitzender LH-Marketing, v.l.), Bürgermeister Richard Borgmann, Michael Geiping (Vorsitzender LH-Marketing) sowie Sabine Nitschke und Theresa Stiefel (beide Vorstandsteam LH-Marketing) stellten den Nachfolger von Lars Werkmeister am Mittwoch vor. Foto: Eckrodt

Manfred Döpper brachte es auf den Punkt: „Er kommt wieder nach Hause.“ Gemeint ist Stefan Wiemann, gebürtiger Lüdinghauser und ab 1. Oktober neuer Geschäftsführer von Lüdinghausen Marketing. Zusammen mit seinen Vorstandskollegen und Bürgermeister Richard Borgmann stellte Döpper, zweiter Vorsitzender von LH-Marketing, den Nachfolger von Lars Werkmeister, der zum 1. Juli seine neue Stelle in Lüneburg angetreten hat, am Mittwoch vor. Bis Wiemann sein Büro im Lüdinghaus bezieht, übernimmt Jochen Schwering die kommissarische Leitung von LH-Marketing.

Seit 2014 leitet Wiemann, der sich in dem bundesweiten Ausschreibungsverfahren gegenüber mehr als 40 Mitbewerbern durchsetzte, die Tourist-Information der Stadt Borken mit drei Mitarbeitern. Vorher war er bei der Gemeinde Velen tätig. „Als ich hörte, dass die Stelle hier in Lüdinghausen frei wird, habe ich mich direkt beworben“, erzählte Wiemann, der im Anschluss an das Abitur am St.-Antonius-Gymnasium in Lüneburg BWL mit den Schwerpunkten Marketing und Tourismus studiert hat. Auch wenn er seit 15 Jahren nicht mehr in der Steverstadt wohne, sei der Kontakt nie abgerissen, hob der 35-Jährige hervor.

Stefan Wiemann

Beiträge in der von beiden Heimatvereinen herausgegebenen Zeitschrift „Ammonit und Glocke“ gehen ebenso auf sein Konto wie ein Vortrag, den er beim Stadtgeburtstag gehalten hat. „Die Tatsache, dass ich Lüdinghausen kenne, wird mir die Einarbeitung enorm erleichtern“, zeigte sich Wiemann überzeugt. „Hinzu kommt, dass er durch seine Tätigkeiten in Borken und Velen die überörtlichen Verbände wie Münsterland e.V. bereits gut kennt“, hob Borgmann hervor. Einen Heimvorteil habe es für Wiemann dennoch nicht gegeben, machte der LH-Marketing-Vorsitzende Michael Geiping deutlich. Im Gegenteil: „Er musste schon alles geben“, scherzte Borgmann.

Erste Ideen hat er schon

Durch die nach wie vor bestehenden Kontakte habe er auch die Entwicklung in den vergangenen Jahren verfolgt. „Ich bin mir bewusst, dass hier eine herausfordernde Aufgabe auf mich wartet“, so Wiemann. Neben der Weiterentwicklung bestehender Veranstaltungen und der Verankerung der neuen App zur LH-Karte hat er auch die eine oder andere Idee, die er aus Borken mitbringt. „Ich könnte mir zum Beispiel für Lüdinghausen eine Augmented-Reality-App vorstellen, die die Besucher durch die Stadt führt und deren Geschichte via Smartphone erlebbar macht“, erzählte der designierte LH-Marketing-Geschäftsführer. Doch nicht nur beruflich, auch privat zieht es ihn zurück in seine Heimatstadt. Eine Wohnung hat er schon gefunden. Und das Stadtfest Mitte September sei bereits fest eingeplant. Wiemann: „Da kann ich die Abläufe schon mal kennenlernen.“

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