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Abiturfeier des St.-Antonius-Gymnasiums

„Wir greifen zu den Sternen“

Lüdinghausen

Als „Abinauten“ wollten die 99 Abiturienten des Anton in den Sternenhimmel starten. Und der Start glückte – trotz hochsommerlicher Hitze im Festzelt.

Arno-Wolf Fischer

Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt übergab nicht nur Zeugnisse an die Abiturienten, für manche gab es auch Blumen und Urkunden wegen besonderer Leistungen. Foto: awf

„Wir greifen nach den Sternen“ – unter diesem Motto feierten am Samstag 99 Abiturienten des St.-Antonius-Gymnasiums das Erreichen der Allgemeinen Hochschulreife. Der große Tag begann für die „Abinauten“ zunächst mit einem von ihnen mitgestalteten Gottesdienst zum Thema „Türen öffnen“, bevor die große Entlassfeier im Festzelt an der Raiffeisenstraße auf dem Programm stand.

„Heute findet ein besonderer Lebensabschnitt seinen Abschluss“, kündigte der stellvertretende Schulleiter Jörg Schürmann in seiner Begrüßungsrede an. Zu den zahlreichen Gratulanten gehörte auch Bürgermeister Richard Borgmann: „Greifen sie nach den Sternen, gehen sie ihren Weg und leben sie ihren Traum.“ Auch wenn die „Abinauten“ nun den „Schonraum der Schule“ verlassen, stelle die Entlassfeier vor allem eines da: „Den Beginn ihrer Zukunft und ihres Weges in die Welt.“ Im Namen des Jahrgangs blickte dessen Sprecher Kilian Altmann auf die gemeinsame Zeit zurück und verglich die vor den Abiturienten liegenden Möglichkeiten mit dem Sternenhimmel. Verzagen solle man angesichts der Entfernung jedoch nicht: „Man kommt mit kleinen Schritten immer näher an seinen Stern heran.“

Jahrgangstufenleiterin Christine Drees

Mit den Sternen im Blick müssten die „Abinauten“ nun ihren eigenen Kurs planen, wie Jahrgangstufenleiterin Christine Drees erklärte. „Ihr verlasst den sicheren Hafen. Ihr seid jetzt selbst Kapitäne und müsst Verantwortung für euren eigenen Weg übernehmen“, fasste Drees zusammen. Den Stolz der Eltern brachte Elternvertreter Dr. Andreas Ganz zum Ausdruck und dankte besonders dem Kollegium: „Sie haben unsere Kinder nicht nur fachlich und sondern auch menschlich begleitet.“ Vor der Zeugnissübergabe gehörte Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt das Wort, die die Abiturientia aufforderte „lebenslang offen für Veränderungen zu bleiben und immer weiter zu lernen.“

Musikalisch begleitet wurde die Feier vom Orchester sowie vom Chor des Anton, die von Mozart bis Bruno Mars eine vielfältige Auswahl aus ihrem Repertoire präsentierten. Vier Abiturienten erreichten eine Abschlussnote von mindestens 1,4, wobei sich Michel Wende über die Traumnote 1,0 freuen konnte. Linus Alsmann und Tobias Cremer wurden mit MINT-Zertifikaten ausgezeichnet und Lehrerin Sigrid Kastrup vergab zwölf Bilingual-Urkunden. Über fächerspezifische Ehrungen freuten sich Maximilian Tumbrink (Physik), Michel Wende (Chemie und Mathematik) sowie Kevin Schäper (Mathematik). Als besonderes Geschenk erwartete die Abiturientia schließlich eine Darbietung der Eltern, bevor sich die Feiernden bei einem kleinen Umtrunk Abkühlung verschaffen konnten. Beim Abiball blickte die Festgesellschaft bei einem von den Jahrgangsstufensprechern Lea Brömmelkamp und Kilian Altmann moderierten Bühnenprogramm auf das Erreichte zurück, bevor noch bis in die Nacht gefeiert wurde.

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