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JuKi-Team ist ab jetzt einfacher zu erreichen

Wundertüten und eine neue App

Lüdinghausen

Am Nikolaustag wird sie freigeschaltet, die neue JuKi-App. Kinder und Jugendliche können sie auf ihr Smartphone laden, die Eltern auch. Informiert wird über die drei Standorte der Offenen Jugendarbeit in Lüdinghausen und Seppenrade, über die Angebote natürlich. Chatmöglichkeiten gibt es außerdem.

Bettina Laerbusch

Alexandra Ridder (v.l. JuKi-Leiterin), Svenja Peilenkamp (Bundesfreiwilligendienst), Franziska Eckmann (Sozialarbeiterin), Eva Fuisting (Jahrespraktikantin) und Patrick Januschke (Sozialarbeiter) hoffen, dass die App ein Renner wird. Darüber hinaus verteilen sie vor Weihnachten 300 Wundertüten an Kinder zwischen sieben und elf Jahren. Foto: Bettina Laerbusch

Na, wenn das kein astreines Nikolausgeschenk ist: Das JuKi-Team – also Alexandra Ridder, Svenja Peilenkamp, Franziska Eckmann, Eva Fuisting und Patrick Januschke – hat zusammen mit einem Start-up aus Dortmund eine App konzipiert, die Kinder und Jugendliche, Mütter und Väter ab morgen (6. Dezember) herunterladen können.

Persönliche Probleme

Schon vor einem Jahr sei die Idee entstanden, eine solche App zu entwickeln, sagt Januschke. „Corona war nicht der Grund, hat das Ganze aber dann beschleunigt“, ergänzt Ridder. Das Juki-Team, das Kürzel steht für „Verein zur Förderung der Offenen Jugendarbeit im Bereich der Kirchengemeinden der Stadt Lüdinghausen“, berichtet, dass Kinder und Jugendliche – jetzt in Coronazeiten vermehrt – auch über Whatsapp und andere Messenger Kontakt zu ihnen suchten. Sie fragten nach Angeboten, würden aber auch persönliche Probleme in der Schule, in der Familie oder mit Freunden schildern und das Gespräch suchen. „Datenschutzkonform ist das nicht“, bringt es Januschke auf den Punkt. Das werde mit der App jetzt anders.

Alexandra Ridder, Svenja Peilenkamp, Franziska Eckmann, Eva Fuisting und Patrick Januschke sind per Foto zu sehen. Sie lachen dem User entgegen. Es macht Spaß, sich durch diese App zu klicken. Jeweils kurz wird über jede Person informiert – so haben auch die Eltern die Möglichkeit, die Betreuer unkompliziert ein bisschen kennenzulernen. „Uns war wichtig, dass die App übersichtlich ist“, sagt Ridder, die sie schon auf ihrem Handy hat – als Testperson quasi.

Chats sind möglich

Chats sind möglich, dafür muss man sich anmelden. Das reine Informieren funktioniert aber auch ohne, dass sich der Nutzer registriert. Kinder und Jugendliche können sich über die App für Angebote anmelden und auch – wenn Corona es wieder zulässt – etwa für Tagesausflüge Geld zahlen.

Wie nun bekommt man die neue JuKi-App aufs Handy? Wer eines der Papier-Plakate ergattert hat, auf denen über die neue Kontaktmöglichkeit informiert wird, muss einfach nur den QR-Code einscannen. Alternativ kann bei Google Play oder im Apple Store das Stichwort „tremaze“ eingegeben werden. Das ist der Name des Start-up-Unternehmens, mit dem das Team zusammenarbeitet. „Wir allein können keine App programmieren“, sagt Januschke. „Tremaze“ muss dann heruntergeladen werden. Wer schließlich auf „öffnen“ geht und auf „Einrichtung finden“ kann „JuKi LH“ eingeben.

Whatsapp geht auch noch

Als Erstes tauchen auf der App die drei Standorte auf: Hakehaus, Stephanus-Gemeindezentrum, Don-Bosco-Haus in Seppenrade. 4000 Euro hat dieses Projekt gekostet – inklusive der notwendigen Lizenzen für die nächsten zwei Jahre. Über Sponsoren sei diese Summe zusammengekommen, ein kleiner Betrag fehle noch, berichtet Ridder.

Natürlich freue sich das gesamte Team, wenn die App ein Renner wird. Nach wie vor, macht Franziska Eckmann klar, könne aber auch per Whatsapp, Facebook, Instagram oder Telefon ( 0 25 91/90 02 87) Kontakt zu den Mitarbeitern aufgenommen werden. Jetzt in der Coronazeit könne niemand mehr einfach vorbeikommen. Es sei eine Herausforderung, den Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen aufrechtzuerhalten, hatte Eckmann jüngst gesagt.

Wundertüten werden verteilt

Um diesen Kontakt zu behalten, hat das Team auch wieder – wie im Frühjahr – 300 Wundertüten gepackt: für Kinder von sieben bis elf Jahren. Die Tüten werden am 9. Dezember ab 14 Uhr an der Tafel (Mühlenstraße 90) und von 15 bis 17 Uhr am Edeka-Markt in Seppenrade verteilt sowie am 11. Dezember von 14 bis 18 Uhr am Hakehaus und am 15. Dezember von 15 bis 17 Uhr am Stephanus-Gemeindezentrum. „Wir wollen damit ein bisschen Treff-Feeling nach Hause bringen“, sagt Eckmann.

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