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Flucht aus der DDR im „Ballon“

Zeitzeuge berichtet im CineMotion

Lüdinghausen

Der Film „Ballon“ erzählt von der Flucht zweier Familien aus der DDR im Jahr 1979. Zeitzeuge Günter Wetzel berichtete im Rahmen der Vorführung am Montagabend im CineMotion.

-awf-

Günter Wetzel (kl. Foto) berichtete über die Flucht aus der DDR im Ballon. Der gleichnamige Film lief am Montagabend im CineMotion. Foto: Arno Wolf Fischer

Mit einem cineastischen Abend der Sonderklasse wartete am Montag das „CineMotion“ auf. Sichtlich gerührt war das Publikum dabei jedoch nicht nur von dem Schauspiel auf der Leinwand, sondern vor allem von einem besonderen Ehrengast. Der Film „Ballon“ erzählt von einer geglückten Flucht aus der DDR. Eine Erfahrung, von der der tatsächliche Ballonkonstrukteur Günter Wetzel eindrucksvoll berichtete. Der 2018 erschienene Film von Regisseur Michael „Bully“ Herbig dramatisiert die 1979 erfolgte Flucht der Familien Wetzel und Strelzyk, deren erfolgreiche Ballonfahrt über die innerdeutsche Grenze erst nach mehreren Versuchen gelang. „Zuerst war der Stoff zu durchlässig, und der zweite Ballon war zu klein“, erzählte Wetzel, der zahllose Stoffbahnen an seiner Nähmaschine in Ballonhüllen verwandelte. Kein Wunder, mussten die im Geheimen kons­truierten Fluggeräte doch insgesamt acht Personen tragen.

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