Kultur

15 Jahre „Blues in Nottuln“

Nottuln

Unter Freunden des Blues hat Nottuln sich einen festen Platz erobert. Seit 15 Jahren organisiert der Verein „Blues in Nottuln“ Sessions und Konzerte. Das nächste ist am 19. September – mit mehreren Bands.

Ludger Warnke

Die „Blues Junkies“ sind eine von mehreren Bands, die beim Konzertfestival auftreten werden. Foto: Sammlung Blues in Nottuln

Es ist ein besonderer Geburtstag, ein kleines Jubiläum, auf das die Aktiven sehr stolz sind: Seit 15 Jahren gibt es den Verein „Blues in Nottuln“, der mit seinen musikalischen Angeboten schon viele Musikfreunde begeistert hat. Die Bürgerstiftung Nottuln und Blues in Nottuln möchten diesen Geburtstag mit allen Musikfreunden feiern und laden zu einem Blues-Festival ein, das am 14. September (Samstag) ab 18 Uhr stattfindet – bei schlechtem Wetter im großen Saal der Alten Amtmannei, bei gutem Wetter open air davor. Durch die Kulturförderung der Gemeinde Nottuln und dank der Unterstützung der Bürgerstiftung ist der Eintritt frei.

Der Vorstand von „Blues in Nottuln“ zieht ein positives Resümee der vergangenen 15 Jahre. Ein großer Dank gilt der Kulturförderung der Gemeinde Nottuln und Carsten Kretschmer (Edeka), die den Verein unterstützen.

Für das Konzertfestival am 14. September haben mehrere Bands ihre Teilnahme zugesagt. Die Band „Dingenskirchen“ besteht aus fünf gestandenen Musikern, die ihren Sound Acoustic-Blue­grass-Polka-Country-Pop nennen und in Nottuln einen lustigen Rundumschlag durch die Musikwelt bieten. Dabei hat die Band durch ihre Besetzung mit Mandoline, Banjo, Gitarre, Akkordeon, Kontrabass und mehrstimmigem Gesang stets einen sehr originellen Sound.

Die Münsteraner Band „Basement Beat“ ist eine ganz besondere Beatles-Coverband, die mit Ensemblemitglied Paul McCarthy auch einen waschechten Liverpooler in ihren Reihen hat. Neben Michael und seinem Duo-Partner Paul wirken in Nottuln Detlef Antemann (Gitarre, Bass, Gesang) und Bernd Werner (Schlagzeug) mit, beides äußerst erfahrene und in der Münsteraner Szene stark gefragte Musiker. Als Drummer springt Mike Kossak ein, vielen gut bekannt aus der Bluesszene im Ruhrgebiet und in Nottuln.

Ebenfalls beim Konzert in Nottuln dabei sind die „Blues Junkies“, die jede Gelegenheit ausnutzen, dem Blues zu frönen. Sie laden sich gerne Gastmusiker ein. So auch in Nottuln: Hier spielt Christian Gausemeier sein unverkennbares Saxofon. Der Motor der Band setzt sich aus Eckhard Cramer (Bass) und Mike Kossak (Drums) zusammen.

„Wir schmuggeln den Blues auf eine nette Art“, sagt die Gruppe „The Smugglers Blues Band“ aus dem niederländischen Twente über sich. Die Bandmitglieder kommen aus Epe (Andreas Kösling), Hengelo (Frank Raffa) und Oscar Pals) sowie Enschede (Erik ten Thij). Diese „Euregiozusammensetzung“ hat in ihrem Repertoire unter anderem Songs der deutschen Blues-Band „Das Dritte Ohr“ und von Künstlern wie Henri Mundharmonika, Steve Freund und Amos Garrett.

„Das wird eine Geburtstagsparty für alle Altersgruppen“, freut sich schon Martin Uphoff, Vorsitzender von „Blues in Nottuln“. Und musikalisch spannend wird es von Anfang an. Denn die sechsköpfige Hausband spielt dann in der Besetzung: Matt Walsh (Gesang, Harp, Saxofon), Franz Weingarten (Bass), Erik ten Thij (Gitarre), Martin Sporel (Klavier) und Mathias Menke (Drums) sehr international auf.

Ein Hinweis ist Martin Uphoff noch sehr wichtig: „Wir bitten die Nachbarn des Kastanienplatzes um Verständnis und laden Sie gerne zur Jubiläumsveranstaltung ein.“

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