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Glasfaserausbau

40 Prozent machen mit

Nottuln

Auf schnelle Datenleitungen ist heute fast jedes Unternehmen angewiesen. In den Genuss von Glasfasertechnik sollen nun auch Unternehmen im Gewerbe- und Industriegebiet Nottuln kommen. Zumindest in einem Teilbereich.

Ludger Warnke

Die Deutsche Telekom AG wird Glasfaserleitungen im Gewerbe- und Industriegebiet in Nottuln verlegen. Foto: dpa

Die Telekom wird Teile des Industrie- und Gewerbegebietes in Nottuln mit Glasfaserleitungen an ihr Gigabit-Hochgeschwindigkeitsnetz anschließen. Das hat der Konzern nun der Gemeinde mitgeteilt, nachdem eine vorausgegangene Nachfragebündelung bei den örtlichen Unternehmen recht erfolgreich war. Bürgermeisterin Manuela Mahnke informierte am Mittwochabend den Haupt- und Finanzausschuss über diese positive Entwicklung. Schließlich sind schnelle Datenleitungen für Unternehmen unverzichtbar. Darüber hinaus sind sie ein wichtiges Standortkriterium und verhelfen so dem Wirtschaftsstandort Nottuln zu mehr Attraktivität.

Wie Wirtschaftsförderer Christian Driever im WN-Gespräch erläuterte, erfolgt der Glasfaserausbau im Bereich Hanns-Martin-Schleyer-Straße/Lise-Meitner-Straße und angrenzende Otto-Hahn-Straße. Die in diesem Bereich durchgeführte Nachfragebündelung habe eine Quote von 40 Prozent ergeben. 30 Prozent der Unternehmen hätten wenigstens mitmachen müssen, damit der Glasfaserausbau von der Telekom durchgeführt wird.

Zum genauen Zeitplan liegen der Gemeinde noch keine Informationen vor. Nach Einschätzung von Christian Driever vergrößert dieses positive Ergebnis die Chance, dass die Telekom auch für den weiteren Teil des Indus­trie- und Gewerbegebietes eine Nachfragebündelung durchführt. Die Gemeinde werde sich dafür einsetzen.

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