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DLRG-Ortsgruppe Nottuln

700 Stunden Wasserrettungsdienst

Nottuln

Mehr als 700 Stunden unterstützten 59 Rettungsschwimmer der DLRG-Ortsgruppe Nottuln die Schwimmmeister im vergangenen Jahr im Wellenfreibad. Außerdem wurden sieben Rettungsschwimmer für den Wasserrettungsdienst an der Nord- und Ostseeküste entsandt.

wn

Die DLRG-Ortsgruppe Nottuln hatte sich mit einer Hygiene- und Sicherheitsschulung auf die Besonderheiten der Freibadsaison 2020 vorbereitet. Schwimmmeister Ralf Fügemann erläuterte den Wachgängern das Konzept. Foto: DLRG Nottuln

Die DLRG-Ortsgruppe Nottuln zieht trotz der Corona-Pandemie eine positive Bilanz für das vergangene Jahr 2020. Das Training im Wasser ging weiter, der Wachdienst am Beckenrand wurde geleistet und die Ausbildung neuer Rettungsschwimmer vorangetrieben. Das zeigte der Rückblick auf das vergangene Jahr während des Ortsgruppentags, der am Freitag durchgeführt worden ist.

Wie gut sich Altbekanntes mit Neuem kombinieren lässt, zeigte sich einmal mehr bei der Gestaltung der Tagung selbst. Insgesamt 40 Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe trafen sich online auf der Konferenzplattform Zoom. Sie blickten auf das vergangene Jahr zurück und nahmen sich der Ausgestaltung der kommenden Monate an. Auch abgestimmt wurde an diesem Tag online, und zwar über die Website www.votesup.eu, berichtet die Ortsgruppe in einer Pressemitteilung.

Angesichts der Pandemie sind die Zahlen beeindruckend: Vor dem Corona-Ausbruch und während der Sommermonate leisteten die Nottulner Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer 500 Stunden Ausbildung am Beckenrand. Gleichzeitig bildeten sie acht neue Trainer aus, die nun den Trainerstab unterstützen. Zur Freibadsaison meldeten sich 59 Rettungsschwimmer für den Wachdienst an Wochenenden und heißen Tagen im Nottulner Wellenfreibad. In mehr als 700 Stunden unterstützten sie so die Schwimmmeister vor Ort. Zusätzlich entsandte die Ortsgruppe sieben Rettungsschwimmer für den Wasserrettungsdienst an der Nord- und Ostseeküste.

Auch die regelmäßigen Zusammentreffen mit der Tilbecker Außenwohngruppe konnten dank zehn engagierter Schwimmer stattfinden. Außerdem legten neue und alte Schwimmer 35 Mal das Rettungsschwimmabzeichen ab.

Für das kommende Vereinsjahr liegt der Fokus neben den normalen Tätigkeiten als Rettungsschwimmer auf der Sanierung und Erweiterung des DLRG-Heims in Zusammenarbeit mit dem DRK (wir berichteten).

Damit die Schwimmer während des Lockdowns nicht „einrosten“, sind alle Mitglieder zum „Lock-up“-Sportprogramm eingeladen. Es findet online donnerstags von 18 bis 18.45 Uhr für die Jahrgänge jünger 2010 und von 19 bis 19.45 Uhr für alle älteren Jahrgänge statt. Jeden Donnerstag um 20.30 Uhr beginnt der digitale Stammtisch für alle Jahrgänge ab 2002. Eine zusätzliche Trainingseinheit folgt sonntags von 14 bis 15 Uhr. Der Zugang und weitere Informationen sind auf der Homepage zu finden.

Ferner wählte der Ortsgruppentag Elke Masthoff und Hendrik Rispeter als Kassenprüfer. Der nächste Termin der Aktiven ist die Wachhelferbesprechung am kommenden Samstag (27. März) um 11.30 Uhr.

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