1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Nottuln
  6. >
  7. 7172 Briefwähler sind ein neuer Rekord

  8. >

Bundestagswahl verläuft in Nottuln ohne Probleme

7172 Briefwähler sind ein neuer Rekord

Nottuln

Entspannte Wahlatmosphäre in der Gemeinde Nottuln. Die Bundestagswahl verläuft bislang problemlos.

Von Ludger Warnke

Pünktlich um 14 Uhr kam im Äbtissinnenzimmer der Gemeindeverwaltung der Briefwahlvorstand 1 zusammen, um erste Vorbereitungen für die abendliche Auszählung der Stimmen zu treffen. Auch hier und bei den weiteren sechs Briefwahlvorständen galt als Corona-Schutzmaßnahme die Maskenpflicht. Diesmal haben mehr als 7000 Nottulnerinnen und Nottulner von der Briefwahl Gebrauch gemacht. Foto: Ludger Warnke

Die Bundestagswahl nimmt in der Gemeinde Nottuln bislang einen ruhigen Verlauf. „Es gibt keine besonderen Vorkommnisse“, zog Hans-Jörg Teubner vom Wahlamt der Gemeinde Nottuln eine erste Zwischenbilanz zur Mittagszeit.

Alle neun Wahllokale in der Gemeinde Nottuln öffneten pünktlich um 8 Uhr – zum Teil in Anwesenheit erster Wählerinnen und Wähler – ihre Türen. Dass zwei Wahlhelfer sich kurzfristig krank meldeten und ausfielen, ist nach Auskunft von Hans-Jörg Teubner kein Problem. Die jeweiligen Wahlvorstände seien mit sieben Mitgliedern immer noch mehr als ausreichend besetzt.

In allen Wahllokalen gelten Hygieneregeln wie zum Beispiel die Maskenpflicht. Probleme damit gebe es bislang nicht. Die Wählerinnen und Wähler in der Gemeinde verhalten sich vorbildlich, nehmen auch vereinzelt kleinere Wartezeiten ohne Murren hin.

Viel Arbeit für die Briefwahlvorstände

Am frühen Nachmittag kamen die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer der insgesamt sieben Briefwahlbezirke zusammen. Auf sie wartete ein Berg von Arbeit. Denn nach letztem Stand haben 7172 Nottulnerinnen und Nottulner von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht. Ein neuer Rekordwert für die Gemeinde. Berücksichtig man alle rund 15500 Wahlberechtigten, ergibt das eine Quote von rund 46,3 Prozent. Bei einer Wahlbeteiligung von rund 80 Prozent läge die Briefwahlquote bei circa 58 Prozent.

Jeder Briefwahlvorstand öffnet erst ab 18 Uhr die rund 1000 Briefumschläge mit dem Stimmzettel und zählt dann die Stimmen aus. Ebenfalls ab 18 Uhr erfolgt in den jeweiligen Wahllokalen vor Ort die öffentliche Auszählung.

Ein vorläufiges amtliches Endergebnis wird für circa 21 Uhr erwartet.

Startseite