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Liebfrauenschule zieht Bilanz

8842,53 Euro für Jecua in Mosambik

Nottuln

Die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg haben für die Freundschaft zwischen der Liebfrauenschule und der Partnerschule in Jecua/Mosambik spürbare Konsequenzen. Die Motivation zur Hilfe bleibt bei den Nottulner Schülern aber ungebrochen.

Die Spenden aus Nottuln kommen der Partnerschule „Lar Christo Rei“ in Jecua/Mosambik zugute. Foto: Liebfrauenschule Nottuln

Das Ergebnis des Kassensturzes an der Liebfrauenschule liegt nun vor. Beim Sponsorenlauf zugunsten der Partnerschule „Lar Christo Rei“ in Jecua/Mosambik kamen diesmal 8842,53 Euro zusammen. Trotz vieler schlechter Vorzeichen sei es der Liebfrauenschule gelungen, wieder einen beträchtlichen Betrag zu erlaufen und zu erarbeiten, kommentiert die Schulleitung das Ergebnis und betont: „Auf ihren Einsatz und das Ergebnis kann die Schülerschaft sehr stolz sein.“

Traditionsgemäß findet der Sponsorenlauf zugunsten der Partnerschule immer am Ende eines Schuljahres kurz vor den Sommerferien statt. Die jungen Jahrgänge liefen fleißig Runde um Runde, und die älteren Jahrgänge arbeiteten bei Firmen oder halfen in der Familie.

Aktionstag war überschattet vom Krieg

„Natürlich war dieser Aktionstag gleich in zweierlei Hinsicht überschattet von den Kriegsereignissen in der Ukraine“, blickt die Liebfrauenschule noch einmal zurück. Zum einen seien die Preise für Energie und Lebensmittel stark gestiegen. In vielen Familien müsse das Geld zusammengehalten werden. Zum anderen wirke sich der Krieg in der Ukraine auch direkt in Afrika aus. „Hier explodieren aufgrund des Krieges, aber auch wegen der Covid-Pandemie und der extremen Trockenheit die Nahrungsmittelpreise. Die UN spricht von einer schweren weltweiten Nahrungsmittelkrise, von der gerade auch Afrika betroffen ist“, erläutert die Schule.

Wichtig bleibt daher die Hilfe aus Nottuln. Die Schulleitung dankt allen Beteiligten, besonders auch den privaten Sponsoren und den Firmen, ohne die diese Projekte nicht weitergeführt werden könnten.

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