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FI weist auf Zumach-Vortrag hin

Analyse zum Ukraine-Krieg

Nottuln/Würzburg

Der Krieg in der Ukraine beschäftigt viele Menschen. Die Friedensinitiative Nottuln weist auf zwei Vorträge des Buchautors und Journalisten Andreas Zumach zu den Ursachen des Krieges hin.

Nach dem russischen Beschuss liegen einige Autos im Stadtzentrum von Charkiw zwischen Trümmern. Zum Thema „Krieg in der Ukraine“ referierte der Autor Andreas Zumach in zwei Online-Vortragsveranstaltungen, berichtet die Friedensinitiative Nottuln. Foto: Ukrinform/dpa

„Krieg in Europa – wo soll das hinführen?“ 1500 Zuhörer und Zuschauer erreichte die Friedensinitiative Nottuln (FI) nach eigenen Angaben am Montag- und Dienstagabend mit zwei Online-Vorträgen zum „Krieg in der Ukraine“. Eingeladen war An­dreas Zumach, Journalist, Buchautor und Experte für internationale Politik.

Die neuen Medien machten diese bundesweite Vortragsveranstaltung möglich. Am Montag lud die FI zu einer reinen Videoveranstaltung ein. 180 Teilnehmer schalteten sich dazu, so die FI in einer Pressemitteilung. Hinzu kamen noch fast 700 User, die parallel oder nachträglich dem Vortrag über den FI-Youtube-Kanal folgten. Am Dienstag streamte die FI eine Präsenzveranstaltung der Organisation Ökopax aus Würzburg. 100 Besucher hatten sich in der Stephanskirche Würzburg eingefunden und hörten den Vortrag von Andreas Zumach. Fast 300 Teilnehmer verfolgten über den FI-Zoom-Raum und über den FI-Youtube-Kanal die Ausführungen des Referenten.

„Deutlich wird“, so die FI, „dass in dieser hoch emotionalisierten Zeit der Wunsch nach sachlicher Analyse gefragt ist. Dies ist eine Grundlage für eine realistische Einschätzung der Kriegsgefahren.“ Das Resümee des Vortrags: Der Einmarsch von Russland in die Ukraine ist ein Verbrechen, das durch nichts zu rechtfertigen ist. Auch nicht durch Fehler, die in den letzten Jahren auf beiden Seiten gemacht wurden. Die Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine. Hier müsse alles getan werden, um das Töten zu beenden. Dennoch sei auch die Entwicklung hin zu diesem Krieg nicht außer Acht zu lassen. „Diese Entwicklung beginnt schon 1990 und nicht erst seit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim“, so Zumach.

Die beiden Vorträge können auf der Seite der FI angeklickt werden (www.fi-nottuln.de).

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