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Fünf Mitfahrbänke aufgebaut

„Anhalter für alle“ nun komplett

Nottuln

Ihre rote Farbe fällt auf: Insgesamt fünf Mitfahrbänke hat die Gemeinde Nottuln nun in Appelhülsen, Schapdetten und Nottuln aufgestellt. Die Gemeinde bittet aber, das Angebot coronabedingt noch nicht zu nutzen.

Vor einigen Tagen wurden die letzten beiden von insgesamt fünf Mitfahrbänken (hier an der Bushaltestelle „Am Hangenfeld“) im Nottulner Gemeindegebiet vom Bauhof aufgestellt. Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes und Diplom-Ingenieur Daniel Krüger, Leiter der Gemeindewerke, sahen sich die gelungene Arbeit an. Foto: Gemeinde Nottuln

In Schapdetten an der Pfarrwiese sowie in Höhe der ehemaligen Grundschule und im Ortsteil Nottuln an der Bushaltestelle „Auf der Heide“ stehen sie seit dem Spätsommer. Vor einigen Tagen montierte der Bauhof der Gemeinde Nottuln nun die letzten beiden der insgesamt fünf roten Mitfahrbänke an der Appelhülsener Straße an der Bushaltestelle „Am Hangenfeld“ in Höhe der Bäckerei Geiping und in Appelhülsen am Bahnhof.

Ortsteile besser miteinander verbinden

Mittels eines umklappbaren Schildes, das an einem Mast neben der Bank befestigt ist, teilen die Menschen, die eine Mitfahrgelegenheit suchen, ihren Richtungswunsch Münster, Appelhülsen, Schapdetten oder Nottuln mit. Und die Bänke aus robustem Metall sollen dabei helfen, die hoffentlich nicht allzu lange Wartezeit möglichst bequem zu überbrücken, schreibt die Gemeindeverwaltung in einer Pressemitteilung.

„Dieses Angebot soll dazu beitragen, die Mobilität zu steigern, und helfen, die Ortsteile besser miteinander zu verbinden“, macht Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes die Idee deutlich, die dahinter steckt. Die Mitfahrbänke sind ein Konzept, das bundesweit immer größere Verbreitung findet. Sie sollen dazu beitragen, die Mobilität der Menschen zu verbessern, ohne die Zahl der Autos und damit den CO₂-Ausstoß zu erhöhen.

Die Initiative für Nottuln hatten schon vor zwei Jahren „Nottuln Nachhaltig“ und der Verein „Schapdettener für Schapdetten“ ergriffen: Und Dank der Gemeinde Nottuln, der Sparkasse Westmünsterland und der Leader-Kleinprojekte-Förderung konnten die Mitfahr-Bänke und damit das Prinzip „Anhalter für alle“ in diesem Jahr verwirklicht werden, so die Gemeinde weiter.

Corona bremst Mobilitätsoffensive

Aber: Diese Mobilitätsoffensive sollte coronabedingt erst einmal ruhen, bittet Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes darum, sich auch bei der Nutzung der Mitfahrbänke an die geltenden Kontaktbeschränkungen in der Pandemie zu halten: „Die Infrastruktur ist zwar jetzt komplett da, aber in Anbetracht der steigenden Infektionszahlen sollten die Nottulnerinnen und Nottulner bis auf Weiteres erst einmal keinen Gebrauch davon machen.“

Im kommenden Jahr, voraussichtlich im Frühjahr, werden die Bänke offiziell und mit allen Projektbeteiligten in Betrieb genommen.

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