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Sanierung der Südfassade

Anteil der Gemeinde 778.000 Euro

Nottuln

Die Sanierung der Südfassade der Liebfrauenschule war dringend nötig, kostete am Ende aber wegen zusätzlich erforderlicher Arbeiten mehr als geplant. Bistum und Gemeinde müssen daher jetzt tiefer in die Geldtasche.

Von Ludger Warnke

Die Sanierung der Südfassade an der Liebfrauenschule – hier ein Archivfoto mit Schulleiter Heinrich Willenborg während der Bauarbeiten – war dringend erforderlich. Die Gemeinde Nottuln beteiligt sich vertragsgemäß an den Kosten. Foto: WN-Archiv/Frank Vogel

Sie war dringend notwendig, aber nicht ganz billig: die Sanierung der Südfassade an der Nottulner Liebfrauenschule. Das Bistum Münster hat nun der Gemeinde die Schlussrechnung vorgelegt. Danach belaufen sich die Kosten auf insgesamt 1.556.000 Euro. Mehr als zunächst erwartet.

Nach Informationen der Gemeindeverwaltung wurde erst während der Bauarbeiten erkennbar, dass zusätzliche Arbeiten für die Fassadensanierung notwendig waren. Unter anderem ging es bei diesen zusätzlichen Arbeiten um eine Veränderung der Konstruktion der Verblendfassadenabfang­ung, um eine Betonsanierung der Bestandsstützen, um die Wasserhaltung während der Schachtarbeiten sowie um Fundament- und Erdarbeiten für die Lüftungsanlage.

Die Hälfte der Schlussrechnung, 778.000 Euro, muss die Gemeinde Nottuln übernehmen. So ist es vertraglich zwischen Bistum und Gemeinde vereinbart.

Im Haushalt hatte die Gemeinde bislang insgesamt 735.000 Euro als Gemeindeanteil an der Sanierung eingeplant. Weil die Baumaßnahme aber teurer als erwartet geworden ist, mussten jetzt noch einmal 43.000 Euro in Form einer überplanmäßigen Auszahlung nachüberwiesen werden. Der Haupt- und Finanzausschuss stimmte diesem Vorgehen am Dienstagabend einmütig zu.

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