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Gemeinde legt Klimaschutz-Förderprogramm auf

Anträge möglichst schnell stellen

Nottuln

Wer selbst etwas für das Klima tun möchte, kann dafür sogar Geld von der Gemeinde Nottuln bekommen. Denn die legt ein Klimaschutz-Förderprogramm auf. Anträge können ab dem heutigen Montag (11. Juli) bei der Verwaltung eingereicht werden. Die Mittel sind allerdings begrenzt. Deshalb ist Tempo gefragt.

Einkaufen mit dem Lastenrad? Wer das plant, sollte sich bald bei der Gemeinde melden. Denn für die Anschaffung der Räder könnte es einen Zuschuss geben. Die Mittel sind allerdings begrenzt, schnell sein lohnt sich also. Foto: Wolfram Kastl/dpa

Viele Nottulnerinnen und Nottulner möchten durch eigene Maßnahmen zur „Klimaneutralität 2030“ beitragen. Unterstützung können sie dabei durch das Förderprogramm „Klimaschutz“ der Gemeinde Nottuln bekommen.

Ist eine Photovoltaikanlage auf dem Dach geplant oder im kleineren Format als Steckersolaranlage auf dem Balkon? Steht vielleicht die Überlegung an, auf ein E-Bike umzusteigen oder die Einkäufe künftig mit einem Lastenrad oder einem Fahrradanhänger zu erledigen? Für solche Maßnahmen kann ab dem heutigen Montag (11. Juli) bei der Gemeindeverwaltung eine Förderung beantragt werden.

Für die Anschaffung eines E-Bikes, Lastenrades oder Fahrradanhängers ist dies auch für ortsansässige Gewerbetreibende möglich. Und falls Hausbesitzer gerade über die Sanierung ihres Heims nachdenken und sich fragen, wo sie am anfangen sollen und wie das am besten geht, ist eine Beratung durch einen qualifizierten Energieberater sinnvoll – und auch diese kann gefördert werden.

Förderung endet, wenn die Mittel ausgeschöpft sind

Für den „Klimaschutz-Fördertopf“ stehen Kompensationsmittel für durch Corona ausgebliebene Maßnahmen für den Klimaschutz bereit, schreibt die Gemeindeverwaltung. Die Dauer der Förderung endet allerdings mit der Ausschöpfung dieser Mittel. Es lohne sich also, einen solchen Antrag schnell zu stellen.

Wichtig ist dabei, dass es sich um eine noch geplante Maßnahme handeln muss: Sie darf weder beauftragt noch fertiggestellt sein. Die Förderbedingungen und das Antragsformular sind auf der Homepage der Gemeinde unter www.nottuln.de/leben-in-nottuln/klimaschutz-energie-umwelt/foerderprogramm-klimaschutz hinterlegt.

Klimaschutzmanagerin hilft bei Fragen

Für Fragen und Informationen steht auch die Klimaschutzbeauftragte der Gemeinde, Martina Marquardt-Wißmann zur Verfügung. Sie ist erreichbar unter der Rufnummer 0 25 02/94 23 48 oder per Mail an Marquardt-Wissmann@nottuln.de). Ausgefüllte Anträge können entweder per E-Mail an die Klimaschutzbeauftragte gesandt werden oder per Post an: Martina Marquardt-Wißmann, Stiftsplatz 7/8, 48301 Nottuln.

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