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Appelhülsen

„Auf gute Nachbarschaft!“

Appelhülsen

Das neue Wohnheim des Stifts Tilbeck in Appelhülsen soll im dritten Quartal nächsten Jahres bezugsfertig sein. Die Kirchengemeinde St. Martin freut sich auf eine gute Nachbarschaft.

Marita Strothe

Nachdem die Leiterin des Technischen Objekt Managements Stift Tilbeck, Anja Cosfeld, unterstützt von Zimmermeister Lukas Gerold, den letzten Nagel eingeschlagen hatte, erbat Pfarrdechant Norbert Caßens Gottes Segen für den Neubau des Wohnheims. Foto: Marita Strothe

„Frage euch mit frohem Mut, wie der Bau gefallen tut“, reimte Zimmermeister Lukas Gerold am Mittwoch in seiner traditionellen Richtrede. „Super!“, schallte es dem Meister der Billerbecker Zimmerei Ueding einstimmig entgegen.

Wenn das neue Gebäude neben dem katholischen Pfarrheim in Appelhülsen voraussichtlich im dritten Quartal nächsten Jahres fertig ist, werden 24 Bewohnerinnen und Bewohner in dieses Wohnheim des Stifts Tilbeck in Appelhülsen einziehen. Vier von ihnen nahmen als Abordnung der vier zukünftigen Wohngruppen am coronabedingt nur kleinem Richtfest teil.

Stift-Tilbeck-Geschäftsführerin Ruth Meyerink freute sich, dass der Rohbau planmäßig fertig geworden ist. Und selbst Petrus spielte mit und schloss zum Hochziehen des Richtbaumes die Schleusen des Himmels fast vollständig. Zimmermeister Lukas Gerold folgte dem Richtbaum in luftige Höhe und nagelte ihn zur Feier des Tages an den First. Den letzten Nagel schlug dann die Leiterin des Technischen Objekt Managements Stift Tilbeck, Anja Cosfeld, in den Dachstuhl. „Kräftig, kräftig“, wurde sie dabei angefeuert, bis sie den sehr langen Nagel im Holz versenkt hatte. Wieder auf festem Boden, assistierte sie anschließend Lukas Gerold – „Kamerad schenk ein“ – bei der Richtrede.

„Ich bin sehr froh, dass wir heute soweit sind“, äußerte sich auch Nottulns Pfarrdechant Norbert Caßens. Er erinnerte daran, dass die Gemeinde St. Martin vor der Frage gestanden habe, wer solle der Nachbar werden, mit dem sie öffentlich Nachbarschaft pflegen könne. Das Stift Tilbeck sei herzlich willkommen.

Mit Blick auf die damaligen politischen Entscheidungsvorgänge bedauerte Caßens noch einmal die unnötige Verzögerung „durch einige Herren des Gemeinderates“.

„Auf gute Nachbarschaft!“, wünschte der Pfarrdechant und erbat Gottes Segen als „Fundament der Besonnenheit, der Liebe und der Kraft“ für das neue Haus.

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