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Unterführung in Appelhülsen

Bahn peilt Baustart für das Jahr 2025 an

Appelhülsen

Der Zeitplan für den Bau der Bahnunterführung in Appelhülsen wird immer konkreter. Vertreter der DB Netz sprachen bei einem Treffen mit Politikern und Verwaltungsmitarbeitern im Kreishaus in Coesfeld von einem Baustart im Jahr 2025.

Zu einem Informationsaustausch trafen sich Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr (r.), die Vertreter der Gemeinde Nottuln, Stefan Kohaus und Jonas Sonntag, Landtagsabgeordneter Dietmar Panske und Bundestagsabgeordneter Marc Henrichmann (hinten v.l.) mit Vertretern der Bahn. Foto: Büro Panske

Eine Entlastung für Appelhülsen rückt näher, der Zeitplan für die geplante Bahnunterführung wird immer konkreter. Das unterstreichen die CDU-Abgeordneten aus Bundestag und Landtag, Marc Henrichmann und Dietmar Panske, sowie Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr in einer Pressemitteilung.

Im Kreishaus hatten sie gemeinsam mit Rechtsrat Stefan Kohaus und Fachbereichsleiter Jonas Sonntag von der Gemeinde Nottuln mit Vertretern der Deutschen Bahn über das Projekt gesprochen. Die klare Botschaft von Achim Albrecht und Planerin Ulrike Everhard von der DB Netz: „Das ziehen wir durch.“ Konkret heißt das: Anfang 2025 beginnen die Bauarbeiten.

Entwurfs- und Ausführungsplanungen stehen an

Die Vorplanung für die Maßnahme sei nun abgeschlossen, erklärte die Bahn laut Pressemitteilung. Als Nächstes stehen die Entwurfs- und Ausführungsplanungen an. Dann folgt die europaweite Ausschreibung. Die Arbeiten selbst dauern voraussichtlich etwa zwei Jahre. Vor vier Jahren hatten die beiden Parlamentarier und der Landrat die Initiative ergriffen, um das in den 1970er-Jahren begonnene und ins Stocken geratene Planungsverfahren wieder anzuschieben. Mit Erfolg. „Wir werden aber natürlich die weiteren Fortschritte genau im Blick behalten“, kündigte Henrichmann an.

Ergänzung zum Mobilitäts-Hub

Die Bahnunterführung sei eine gute Ergänzung zum geplanten Mobilitäts-Hub. „Gerade am Bahnhof Appelhülsen tut sich auch auf Initiative der örtlichen CDU einiges, um öffentlichen Personennahverkehr attraktiver zu machen“, meinte der Bundestagsabgeordnete. Panske sicherte zudem zu, die Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig zu beteiligen und auch die betroffenen Unternehmen mit ins Boot zu holen. So gelte es, Lösungen für den Zeitraum zu finden, in dem die Baustelle zu einer Einbahnstraße werde.

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