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CDU Appelhülsen

Bahnanschluss ist ein Pfund

Appelhülsen

Bürgermeisterkandidat Dr. Dietmar Thönnes hat sich bei der CDU in Appelhülsen vorgestellt. Dabei war auch der Bahnhof ein Thema.

Iris Bergmann

Bürgermeisterkandidat Dr. Dietmar Thönnes (4. v. r.) war zu Gast auf der Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsvereins Appelhülsen und stellte seine Ideen und Schwerpunkte vor Foto: Iris Bergmann

„Ich entdecke viele Dinge, die man gestalten kann, die man gestalten muss.“ Dr. Dietmar Thönnes ist überparteilicher Bürgermeisterkandidat von CDU, Grünen und FDP, und als solcher stellte er sich am Donnerstagabend auf der Jahreshauptversammlung der CDU Appelhülsen vor. So hatten sowohl die Parteimitglieder als auch Appelhülsener Bürger im Restaurant „Klingels Esszimmer“ die Möglichkeit, den Kandidaten direkt kennenzulernen.

Thönnes nannte seine Schwerpunkte und Ideen, die unter anderem die Bereiche Bildung und Schule, hier insbesondere die Situation der Sekundarschule, beinhalteten. Ebenso ging er auf Klima, Umweltschutz und Mobilität ein. Beim Thema Bauen und Wohnen sehe er in Appelhülsen viel Potenzial, was die zukünftige Entwicklung des Ortes angehe, da der Ort noch Flächen für eine Bebauung habe und vor allem der Bahnanschluss „ein Pfund“ sei.

Die Zukunft des Bahnhofes war eines der zentralen Themen auf der Versammlung. Die CDU will in Kürze einen Antrag stellen, dass der Bahnhof zu einem Verkehrsknotenpunkt ausgebaut und attraktiver gemacht wird. Angedacht ist ferner eine Buslinie Senden-Nottuln-Coesfeld, zu der aus der Nachbargemeinde Senden bereits positive Signale gekommen seien, hieß es. „Mit so einer Buslinie könnte man von Senden über Appelhülsen, den Beisenbusch und Nottuln und sogar auch Darup mit ins Boot holen“, schaute CDU-Vorsitzender Markus Böker in die Zukunft.

Im Jahresbericht des Vorstandes wurde positiv beispielsweise hervorgehoben, dass der Kunstrasenplatz für des SV Arminia Appelhülsen fertiggestellt worden sei und die Straßenbeschilderung des Kapellenwegs. Auf dem Weg sei auch ein Antrag, der nach Gesprächen mit dem Werbering entstanden ist. So sollen im Gemeindehaushalt 10 000 Euro eingestellt werden, die aus dem Fördertopf „Kultur“ akquiriert werden könnten, um Feste mit ehrenamtlichem und gemeinnützigem Charakter, wie etwa Oster- und Weihnachtsmarkt, finanziell zu unterstützen.

Es gebe jedoch auch Projekte, die bereits seit langem immer wieder verschoben werden. Hier nannte Böker vor allem die Sanierung der Turnhalle und den Neubau des Feuerwehrgerätehauses. „So wird das Ehrenamt nicht geschätzt“, bedauerte er.

Aktuell berichtete Hartmut Rulle aus der Fraktion und hatte den Hochwasserschutz auf der Agenda (siehe weiteren Bericht).

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