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Geistliches Konzert des MGV in der Pfarrkirche St. Martinus

Beeindruckende „Abschiedsvorstellung“ gegeben

Nottuln

Bestens vorbereitet präsentierten sich am die Sänger des MGV Nottuln bei ihrem geistlichen Konzert in St. Martinus. Von Publikum gab es viel Beifall.

Mit ihrem geistlichen Konzert in der Pfarrkirche St. Martinus verabschiedete der MGV Nottuln seinen ehrenamtlichen Interims-Leiter Peter Amadeus Schneider. Gemeinsam sorgten Schneider und die Sänger für eine beeindruckende „Abschiedsvorstellung“. Foto: Helmut Brandes

Am Sonntag hatte der Männergesangverein Nottuln (MGV) zu einem geistlichen Konzert in die Pfarrkirche St. Martinus eingeladen. Und zur Freude der Sänger waren viele dieser Einladung gefolgt, das Gotteshaus war gut besucht.

Der sichtlich zufriedene Vorsitzende des MGV, Franz Josef Hund, begrüßte die Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher. „Ich freue mich sehr, Sie begrüßen zu dürfen.“ Corona habe ja für eine längere Zwangspause gesorgt. Das für 2019 geplante Konzert mit den Schwarzmeerkosaken habe man absagen müssen. Eine Herzensangelegenheit des damaligen Chorleiters, Michael Tegethoff. Dessen Wunsch konnte nicht mehr erfüllt werden. Leider sei Tegethoff inzwischen verstorben, berichtete Franz Josef Hund.

Dankeschön der Chorgemeinschaft

„Peter Amadeus Schneider hat uns dann kurzfristig seine Unterstützung zugesichert und ehrenamtlich die Chorleitung übernommen. Dafür ein herzliches Dankeschön von der Chorgemeinschaft“, würdigte Hund dieses Engagement. Schneiders Nachfolger, Ludwig Wegesin, steht schon in den Startlöchern (wir berichteten).

Peter Amadeus Schneider hat den Chor auf dieses Konzert gut vorbereitet. Gemeinsam sorgten die Sänger und er für eine beeindruckende „Abschiedsvorstellung“, die noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Schneider gab während des Konzertes spannende Informationen zu den einzelnen Liedvorträgen. Den Besucherinnen und Besuchern wurde – dem geistlichen Raum angemessen – ein stimmungsvolles und abwechslungsreiches Programm geboten.

Schwerpunkt „Vaterunser“

Ein inhaltlicher Schwerpunkt war dabei das Vaterunser, als Chor-Komposition von Robert Pracht und Hanne Haller thematisiert. Es erklang auch die Orgelsonate von Felix Mendelssohn Bartholdy „Vater unser“, gespielt von Christiane Alt-Epping. Sie begleitete den Männerchor darüber hinaus am Klavier. Außerdem wirkte auch der Solo-Tenor Michael Zumbusch mit.

Zwei bekannte und beliebte Werke des ukrainischen Komponisten Dmitry Bortniansky gehörten ebenfalls zum Programm. Der Bogen des Konzertes spannte sich über romantische Kompositionen bis hin zu modernen Titeln wie von der Gruppe ABBA „Mich trägt mein Traum“ („I have a dream“). Das Publikum war begeistert, wie der große Applaus bewies. Für den Chor gab es anschließend noch einen Empfang im Café am Stiftsplatz. Dort ließen die Männer den Nachmittag mit einem Imbiss ausklingen. Nach dieser Leistung sicherlich mehr als verdient.

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