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Zweitägige Klausurtagung der Nottulner Grünen

Bei allen Projekten das Klimaziel berücksichtigen

Nottuln

Das Ziel der angestrebten Klimaneu­tralität muss bei allen Projekten berücksichtigt werden. Darauf haben sich die Grünen bei ihrer Klausurtagung verständigt. Deshalb diskutierten sie auch die Gestaltung künftiger Baugebiete.

Zu ihrer diesjährigen Klausurtagung haben sich die Nottulner Grünen zwei Tage lang nach Münster ins Liudger-Haus zurückgezogen. Unter anderem wurde der Gemeindehaushalt 2023 beraten. Foto: Grüne Nottuln

Zu ihrer Klausurtagung haben sich die Nottulner Grünen zwei Tage lang nach Münster ins Liudger-Haus zurückgezogen. Hauptthemen waren der Haushaltsplanentwurf 2023 sowie die Planungen für das kommende Jahr. Als Experten hatte sich die Fraktion dazu mit dem Soziologen und Politikwissenschaftler Peter Finger aus Bonn einen erfahrenen Kommunalpolitiker und Referenten eingeladen, heißt es in einer Pressemitteilung der Grünen.

Mehr Transparenz in die Finanzen bringen

Ganz konkret am Nottulner Haushalt erhielten die Politikerinnen und Politiker Basis- und Hintergrundinformationen zum Haushaltsrecht. Darüber hinaus gab der Referent ihnen Werkzeuge an die Hand, mit deren Hilfe mehr Transparenz in die kommunalen Finanzen gebracht werden kann. Peter Finger stellte zum Schluss verschiedene innovative Konzepte vor, mit denen der Haushalt noch besser zum Wohle der Gemeinde und ihrer Bürgerinnen und Bürger gesteuert werden kann.

„Wir werden im neuen Jahr mit einigen Vorschlägen auf die Verwaltung und die anderen Fraktionen zugehen“, meinte Fraktionssprecher Richard Dammann. Zuvor müsse der kompakte Input aber noch in Ruhe nachgearbeitet und ausgewertet werden, waren sich alle Anwesenden einig.

Klimaneutralität bis 2030

Der zweite Klausurtag stand im Zeichen konkreter Planungen der Fraktion für 2023. Einen deutlichen Schwerpunkt sehen die Grünen laut Pressemitteilung weiterhin darin, bei allen anstehenden Projekten das Ziel der angestrebten Klimaneu­tralität bis 2030 in Planung und Umsetzung berücksichtigt zu wissen. Nottuln müsse für Menschen jeden Alters ein lebenswerter Ort sein und bleiben. „Bei allen Investitionsvorhaben ist auch dieser Aspekt zu berücksichtigen und muss handlungsbestimmend sein“, waren sich die Grünen einig. Vor diesem Hintergrund diskutierten die Politiker auch die konkrete Ausgestaltung zukünftiger Baugebiete.

Abschließend bedankten sich alle Teilnehmenden bei Lara Reiß, die das Programm aufgestellt und die Veranstaltung professionell moderiert hatte. „Sie hat dafür gesorgt, dass wir den Zeitplan eingehalten haben und die Stimmung trotz der anspruchsvollen Arbeit ausgezeichnet war“, resümierte Ortsvereinssprecher Paul Bergmann.

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