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Marina Baranova in der Alten Amtmannei

„Bilder einer anderen Ausstellung“

Nottuln

Schon als Kind gewann sie Wettbewerbe und begann dann sehr schnell eine Weltkarriere. Jetzt kommt sie nach Nottuln: Ausnahme-Pianistin Marina Baranova (Ukraine).

Die Pianistin Marina Baranova kommt bald mit ihrem Programm nach Nottuln. Foto: Gregor Hohenberg

Friedenskonzerte in der Staatsoper Hannover, im Staatstheater Darmstadt, im Silent Green Berlin, in der Friedenskapelle in Münster – und in der Alten Amtmannei in Nottuln. Am 22. Januar (Sonntag) kommt um 17 Uhr die Ausnahme-Pianistin Marina Baranova, Ukraine. Ein persönlicher Kontakt macht das Konzert möglich.

Der Friedenskreis Havixbeck und die Friedensinitiative Nottuln laden dazu ein. Umrahmt wird das Konzert durch Lieder, die der Nottulner Chor „Anchora“ singen wird. Karten können ab sofort für 10 Euro gekauft werden – online unter www.ticket-regional.de/afg-havixbeck sowie über die telefonische Hotline 06 51/9 79 07 77. Vor Ort verkaufen Annelie Dreisbach (0 25 34/18 05) und die FI Nottuln (0 25 02/97 54) Karten. Gerne werden zudem Spenden für die Ukraine-Hilfe entgegengenommen. Seit im Februar 2022 in ihrer Heimat Ukraine der Krieg begann, initiierte Marina Baranova eine Reihe von Benefizkonzerten zugunsten der Ukraine. Die Pianistin hat dafür neue Stücke komponiert.

Marina Baranova wurde in der Ukraine in eine Musikerfamilie hineingeboren. Ihre Mutter unterrichtete klassische Musik, ihr Vater Komposition und Improvisation. Schon als Kind gewann sie Wettbewerbe und begann dann sehr schnell eine Weltkarriere.

Als Solistin trat sie mit der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken und Kaiserslautern, der Württembergischen Philharmonie, dem Leipziger Gewandhausquartett, der Slaska Philharmonie, dem Romanian Bacau Philharmonic Orchestra und den Jerusalem Strings in Yad Vashem in Israel auf.

Im Kultur-Lockdown 2021 erkundete Baranova neue Wege der emotionalen Verbindung und künstlerischen Intimität mit dem Publikum. und entwickelte ein neues Konzept: Sie ließ sich private Artefakte und Souvenirs in Fotografien zusenden, inhaltlich angereichert durch die jeweiligen persönlichen Hintergründe, und verwandelte diese Objekte in Klangbilder. Aus diesem Hintergrund entstand eine Reihe neuer Kompositionen.

Die Künstlerin nennt das Projekt in Anlehnung an Mussorgsky „Bilder einer anderen Ausstellung“ und betont: „Kunst und Musik können nur gedeihen, wenn das Publikum und die Kulturschaffenden eine Symbiose eingehen, das kulturelle Geschehen gemeinsam gestalten.“ Und so werden während des Konzertes in Nottuln Bilder auf eine Leinwand projiziert.

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