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Bischöfliche Liebfrauenschule

„Bleibt neugierig und offen“

Nottuln

Vor sechs Jahren waren die heutigen Zehntklässler „voller Euphorie und Freude“ auf die Nottulner Liebfrauenschule gekommen. Am Freitagnachmittag durften sie ihre Abschlusszeugnisse entgegennehmen als gute Grundlage für das weitere Leben.

Lukas Sydow

Nach dem Gottesdienst in der St.-Martinus-Kirche stellten sich die Zehntklässler der Liebfrauenschule zum großen Gruppenbild auf. Foto: Lukas Sydow

„Wir haben es geschafft – und die Lehrer sind erlöst“, meinte Lara Elpers schmunzelnd. Die Schülersprecherin der Liebfrauenschule hat in diesem Jahr selbst ihren Abschluss gemacht und dankte in einem emotionalen Rückblick Lehrern und Eltern. Denn am Freitagnachmittag verabschiedete die Bischöfliche Sekundarschule ihre Zehntklässler. Vor sechs Jahren waren diese „voller Euphorie und Freude“ auf die Nottulner Schule gekommen. Nun durften sie ihre Abschlusszeugnisse entgegennehmen.

Mit einem traditionellen „Haka“-Tanz der neuseeländischen Maori begann die feierliche Zeugnisübergabe. „Stay strong!“ gaben Schüler der achten Klasse dem Abschlussjahrgang mit auf den Weg. Der stellvertretende Schulleiter Thorsten Heck wünschte den Schülern gleichzeitig Mut, zu ihren Schwächen zu stehen: „So gebt ihr euren Mitmenschen eine Chance, euch zur Seite zu stehen.“

Gute Wünsche richtete auch Bürgermeisterin Manuela Mahnke an die Zehntklässler. „Findet einen Weg, der euch entspricht, und einen Beruf, für den ihr brennt“, so Mahnke. „Bleibt neugierig und offen!“ Die Schulpflegschaftsvorsitzende Barbara Geßmann betonte in ihrem Grußwort, dass die Schüler ihr Leben mit Hoffnung und Zuversicht meistern sollen.

Eine gute Grundlage dafür sei der Abschluss, den die Zehntklässler nun erreicht haben, so Schulleiter Heinrich Willenborg. Über 70 Prozent des Jahrgangs haben die mittlere Reife erreicht, mehr als Hälfte sogar die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe.

„Bunt“ sei die Stufe, stellte Heinrich Willenborg fest und fügte an: „Die Gesellschaft, die ihr nun mitgestaltet, ist auch bunt. Ich wünsche mir, dass ihr euch dafür einsetzt, dass sie vielfältig bleibt!“

Willenborg bedankte sich im Anschluss bei Ulrike Eistrup für ihr langjähriges Engagement im Förderverein der Schule. Die Klassenlehrer Shubangei Yogendra (10a), Christoph Ihmenkamp (10b), Anja Hermann (10c) sowie Karin Vahlenkamp und Michael Nieborg (10d) richteten sich mit kurzen Worten ebenfalls an ihre Schüler.

„Mit einem weinenden und einem lachenden Auge“ nahmen die Zehntklässler schließlich ihre Abschlusszeugnisse entgegen, bevor dann am Abend in der Sporthalle des Rupert-Neudeck-Gymnasiums gemeinsam gefeiert wurde.

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