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Beisenbusch-Kreuzung

Breite Zustimmung für Ausbau

Nottuln

Bereits im kommenden Frühjahr will der Landesbetrieb Straßen.NRW mit den Arbeiten zum Ausbau der Beisenbusch-Kreuzung beginnen. Im Ratssausschuss für Planen und Bauen erntete die Planung vielfache Zustimmung, es gab aber auch Kritik.

Die Kreuzung B 525/K 11 am Gewerbegebiet Beisenbusch wird deutlich vergrößert. Bereits im kommenden Frühjahr sollen die Arbeiten starten. Foto: Ludger Warnke

Der Ausbau der Beisenbusch-Kreuzung (B 525/ K 11) durch den Landesbetrieb Straßen.NRW stößt in der Kommunalpolitik auf breite Zustimmung. Der Ausschuss für Planen und Bauen beschäftigte sich mit dem Thema, weil die Gemeinde im weiteren Verlauf des Verfahrens eine Stellungnahme abzugeben hat.

Wie bereits berichtet, ist eine deutliche Vergrößerung der Kreuzung durch zusätzliche Abbiege- und Geradeaus-Spuren geplant. Dadurch sollen nicht nur die aktuellen Probleme gelöst werden, auch das weiter wachsende Verkehrsaufkommen durch die Erweiterung des Gewerbegebietes (unter anderem durch Agravis) wird durch den Kreuzungsausbau aufgefangen.

Verlagerung des P+R-Platzes

Zum Projekt gehört auch die Verlagerung des P+R-Platzes auf die westliche Seite der Kreuzung. Von dieser Maßnahme erhofft sich die Politik große Chancen für die Errichtung eines sogenannten Mobilitäts-Hubs. Die Detailplanung für den P+R-Platz ist aber noch nicht erstellt, da die Verlagerung erst der zweite Schritt des Projektes ist. Zuerst geht es um den Kreuzungsausbau, der schon im kommenden Frühjahr starten soll.

Im Ausschuss fielen die meisten Kommentare zum Kreuzungsausbau positiv aus. „Es wird zu einer großen Entspannung der Verkehrslage kommen“, meinte Dr. Martin Geuking (FDP). „Wartezeiten werden sich deutlich verkürzen“, hob Arnd Rutenbeck (CDU) hervor. Auch die SPD begrüßte die Maßnahme. Dem Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Danziger war aber wichtig zu erklären: „Straßen.NRW hätte diese Kreuzung auch ohne Agravis ausgebaut. Agravis ist nicht der Grund für diese Maßnahme.“

Grüne und UBG sehen Planung kritisch

Kritisch äußerte sich Grünen-Sprecher Richard Dammann. Er sprach von einem Verkehrsbauwerk, das sehr groß ausfalle. Die eingeplanten großen Reserven für noch mehr Autoverkehr seien ein weiterer Schritt in die falsche Richtung. Die Verlagerung des P+R-Platzes sei hingegen eine gute Lösung. Dieser Bewertung schloss sich auch Brigitte Kleinschmidt für die UBG an.

Die Gemeindeverwaltung wird die am Dienstag im Fachausschuss vorgebrachten Anregungen und Bedenken bei der gemeindlichen Stellungnahme berücksichtigen.

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