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Verwaltung soll CO2-Bilanz bis Jahresende vorlegen

Breites Bündnis für das Klima

Nottuln

Sechs Nottulner Gruppierungen aus Politik und Gesellschaft unterstützen den Vorstoß, darunter auch die Grünen und die CDU. Die Gemeindeverwaltung in Nottuln soll bis Jahresende eine CO2-Bilanz vorlegen, die dann als Grundlage für Klimaschutzmaßnahmen dient. Konkrete Maßnahmen schlagen die Verfasser ebenfalls vor.

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Fotovoltaikanlagen sind ein möglicher Beitrag zur Erreichung der Klimaneutralität. Die Gemeinde betreibt selbst einige. Foto: Frank Vogel

Kein Alleingang, kein Vorstoß nur einer Partei: Der Antrag, den Richard Mannwald von den Grünen an die Verwaltung geschickt hat, ist zwar von ihm unterschrieben, wird aber von gleich sechs Nottulner Gruppierungen aus Politik und Gesellschaft unterstützt. Genau das ist dem Ratsherrn auch wichtig zu betonen: „Es ist bei so einem Thema viel besser, möglichst viele ins Boot zu holen.“ Und das sei nach längeren Diskussion auch gelungen: Bündnis 90/Die Grünen, Nottuln Nachhaltig, Fridays for Future, die Friedensinitiative Nottuln, die Klimaliste Nottuln und die CDU unterstützen das Papier.

Gemeindeverwaltung soll CO2-Bilanz vorlegen

Konkret geht es bei dem „Antrag zur Klimaneutralität bis 2030“ um die Frage, was in Nottuln getan werden kann, um das von allen Parteien und auch von Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes ausgerufene Ziel zu erreichen. Neben der eher symbolisch wichtigen Aufforderung, der Rat möge die Ziele des Pariser Klimaabkommens (unter anderem die Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad zu begrenzen) und die Nottulner Klimaneutralität bis 2030 ausrufen, folgt unter Punkt vier auch ein konkrete Maßnahme: Die Gemeinde soll bis zum Jahresende eine aktuelle CO2-Bilanz vorlegen, die dann zur Grundlage der Klimaschutzbemühungen gemacht werden soll.

Konzept für die Klimaneutralität

Zudem soll sie ebenfalls bis Jahresende ein Konzept vorlegen, wie Nottuln die Klimaneutralität bis 2030 erreichen kann. Über die erreichten Fortschritte solle dann jeweils zum Ende eines jeden Jahres der Ausschuss für Umwelt und Mobilität unterrichtet werden.

Erste Vorschläge, wie ortsbezogene Klimaschutzmaßnahmen konkret aussehen könnten, sind dem Antrag dann auch als Anhang beigefügt.

Bunter Strauß an möglichen Maßnahmen

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