Vier Kunstschaffende eröffnen Galerie

„Bunte Götter“ am Nottulner Kirchplatz

Nottuln

Ein leerstehendes Ladenlokal am Kirchplatz in Nottuln ermöglichte vier Künstlern, gemeinsam eine Produzentengalerie zu eröffnen. Malerei und Bildhauerei werden dort präsentiert.

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Die neue Galerie „Bunte Götter“ am Kirchplatz in Nottuln öffnet an drei Tagen in der Woche ihre Tür. Foto: Produzentengalerie Bunte Götter

Die Produzentengalerie „Bunte Götter“ am Kirchplatz 1 in Nottuln öffnet ab sofort an drei Tagen in der Woche ihre Tür. Vier Kunstschaffende präsentieren in dem Haus mit der denkmalgeschützten Fassade ihre Werke: Pia Bange, Lioba Feld und Rainer Gardian vertreten die Malerei, Rüdiger Klebeck komplettiert mit der Bildhauerei das Angebot.

Die Vier kennen sich bereits seit Jahren. Das leerstehende Ladenlokal am Kirchplatz eröffnete die Perspektive zur Gründung einer Produzentengalerie, sodass die einzelnen künstlerischen Werke im Miteinander von einem breiten Publikum gesehen werden können.

Bilder und Skulpturen

Was bekommen die kunstinteressierten Gäste zu sehen? An den Wänden sehr präsente Werke in drei ausgesprochen unterschiedlichen Stilen der Malerei, allesamt ausdrucksvoll und beeindruckend. Da sind die geradezu mystisch wirkende „Charaktersonne“ von Pia Bange, welche die Seele des flüchtigen Augenblicks festhält, sowie ihre verschachtelte „Zwiebelwelt“ in Begleitung vom „Ichling“ und dem „Dankverdiener“. Da sind die „Bunten Götter“, die „Waldgeheuer“ und die „palavernden Wesen“ von Lioba Feld. Da sind die zum Teil verstörenden und in eine bizarre, lebensfeindliche Zukunft weisenden Werke von Rainer Gardian.

Dazwischen, aber nicht in die Ecken gedrängt, Skulpturen aus verschiedenen Materialien von Rüdiger Klebeck. Einen zentralen Platz nimmt dabei der „Tanz auf dem Vulkan“ ein, eine beeindruckende Holzskulptur, die sich thematisch mit dem fatalen Verhalten des Menschen auf unserem Planeten auseinandersetzt.

Gespräche mit den Künstlern

Geöffnet wird die Tür der Galerie für diejenigen, die einfach nur mal schauen und Eindrücke sammeln wollen, aber natürlich auch für alle, die über das Schauen hinaus das Bedürfnis haben, über die präsentierte Kunst zu reden – und selbstverständlich können die meisten der ausgestellten Werke auch käuflich erworben werden, erklären die vier Künstler in ihrer Pressemitteilung weiter. Mindestens einmal pro Woche sind sie jeweils persönlich vor Ort, jeweils am ersten und dritten Samstag im Monat stehen alle gemeinsam zu Gesprächen zur Verfügung. Geplant sind regelmäßig wechselnde Ausstellungen.

Die Öffnungszeiten der Produzentengalerie „Bunte Götter“: dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr, jeden ersten und dritten Samstag von 14 bis 17 Uhr sowie jeden zweiten und vierten Samstag von 11 bis 14 Uhr.

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