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Tafel bekommt Spende über 831,70 Euro

„Das Geld können wir gut gebrauchen“

Nottuln

Die Tafel Coesfeld hat eine Spende von mehr als 800 Euro erhalten. Das Geld stammt aus gesammelten Spenden beim Martinimarkt sowie aus dem Erlös eines Kunstwerks. Die Tafel kann das Geld gut gebrauchen – denn die Zahl der Bedürftigen, die das Angebot wahrnehmen, wächst.

Der Künstler Manfred Hubert überreichte Heinz Öhmann (l.), dem Vorsitzenden der Coesfelder Tafel, einen Scheck über 831,70 Euro. Mit ihm freuen sich Betriebsleiterin Birgit Witulski (r.) und Mitarbeiterinnen der Tafel in Nottuln. Foto: Gemeinde Nottuln

Da war die Freude bei Heinz Öhmann, dem Vorsitzenden der Tafel Coesfeld, und Betriebsleiterin Birgit Witulski groß: Am Mittwoch überreichte der Künstler Manfred Hubert der Nottulner Tafel einen Scheck in Höhe von 831,70 Euro. „Es ist eine Summe, die die Tafel gut gebrauchen kann“, betonte Öhmann.

Das Geld stammt zum einen aus Spenden, die die Gemeinde während des Martinimarktes für ihre Plakate und Postkarten der Jubiläumsveranstaltung bekam. Zum anderen setzt es sich aus der Summe zusammen, die bei der Versteigerung der drei großformatigen Acrylbilder erreicht wurde, die Manfred Hubert beim Martinimarkt zusammen mit Besuchern gestaltete.

Nachfrage deutlich gestiegen

„Seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine hat sich die Zahl der Tafelkunden verdoppelt“, sagt Birgit Witulski. Diese stammen dabei nicht nur aus der Ukraine, auch Geflüchtete aus Syrien, Afghanistan oder dem Iran sowie andere Bedürftige nutzen das Angebot der Tafel, die jeden Mittwochvormittag im Johanneshaus an der Dülmener Straße stattfindet.

Heinz Öhmann, Vorsitzender der Tafel Coesfeld

Der Radius, in dem die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer Supermärkte, Lebensmittelgeschäfte und Hofläden abfahren, um Lebensmittel für die Tafel Coesfeld und ihre Filialen in Nottuln und Havixbeck zu bekommen, beschränkt sich schon längst nicht mehr nur auf die nähere Umgebung: „Wir sind in der gesamten Baumberge-Region unterwegs“, berichtete Heinz Öhmann. Und Birgit Witulski ergänzt, dass inzwischen auch Fahrten bis nach Oldenburg sowie nach Haltern, Duisburg und Dortmund dazugehören.

Öhmann berichtete auch von der guten Zusammenarbeit mit anderen Tafeln: Gebe es irgendwo Lebensmittelüberschüsse, werden sie mit den anderen Tafeln geteilt. Das gut funktionierende Miteinander verfolge letztlich zwei Ziele: Bedürftige mit notwendigen Lebensmitteln zu versorgen und Lebensmittel vor der Vernichtung zu retten.

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