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Hoffest in Darup

Das macht Lust auf mehr - „Normalität“ kehrt ein Stück zurück

Darup

Auf Hof Schoppmann war richtig was los am 1. Mai: Der Alexianer IBP hatte zum Hoffest eingeladen – und die Radfahrer und Ausflügler nahmen das Angebot dankend an.

Von Iris Bergmann

Das Hoffest auf dem Alten Hof Schoppmann in Darup war sehr gut besucht. Viele Menschen nutzten den 1. Mai für einen Ausflug in den Nottulner Ortsteil. Pfarrerin Regine Vogtmann machte mit ihrer Enkelin eine Rikscha-Rundfahrt. Foto: Iris Bergmann

„Es wäre noch schöner, wenn die Sonne ein wenig scheinen würde“, wünschte sich Martin Althoff und schaute in den bewölkten Himmel. Der Geschäftsführer des Vereins Interkulturelle Begegnungsprojekte (Alexianer IBP) pendelte am Sonntag zwischen dem Billerbecker Bahnhof und dem Alten Hof Schoppmann in Darup. An beiden Orten hatte der Verein zu einem Fest eingeladen. Und auch wenn Petrus sich nicht gerade wirklich frühlingshaft gab, so nutzten diesen ersten Maisonntag doch viele Menschen für einen Ausflug oder eine Radtour nach Darup.

Nach der langen Zeit der Entbehrungen während der Pandemie genossen die Gäste die gemütliche Atmosphäre auf dem Hof, bummelten über das Gelände oder shoppten kleine Tomatenpflanzen oder gar Suppen aus eigener IBP-Herstellung.

Suppen aus eigener Herstellung

Stets ausgebucht war auch die Fahrradrikscha des Hofes. Hier erfreuten sich Groß und Klein an einer kleinen Sightseeingtour durch das Dorf. Die Tische und Bänke auf dem Hof waren, je später der Nachmittag wurde, mit immer mehr gut gelaunten Gästen besetzt, die sich entweder eine krosse Bratwurst vom Grill und ein Kaltgetränk oder frische Waffeln und Kuchen mit Kaffee in geselliger Runde gönnten. Dazwischen Niels aus Coesfeld. Er war mit dem Rad gekommen. „Kein E-Bike“, wie er schmunzelnd bekräftigte. Er war auf dem Hof zur Mittagsrast eingekehrt, bevor er sich weiter Richtung Tilbeck auf den Weg machte.

Über den ganzen Hof verteilt liefen Kinder herum und spielten oder tobten auf der Hüpfburg. Allerdings bildeten sie auch immer wieder kleine Ansammlungen, nämlich dann, wenn der Zauberer Michael Sondermeyer auf den Plan trat. Mit kleinen Tricks verblüffte er seine jungen Zuschauer ein ums andere Mal.

Viele Gäste zog es auch zur neuen Ausstellung, die das Naturschutzzentrum des Kreises Coesfeld gemeinsam mit dem NABU aufgebaut hatte. Hier drehte sich alles um den Steinkauz und seine Artgenossen sowie um den Artenschutz dieser Tiere im Kreis Coesfeld. Winfried Rusch führte interessierte Besucher in regelmäßigen Abständen durch die Ausstellung. „Die ist auch für Kinder interessant gestaltet“, verriet er. Die kleinen Besucher führt der „Steinkauz Jakob“ durch die Ausstellung und ein Preisausschreiben bildet einen weiteren Anreiz.

Mit dem kleinen, aber feinen Hoffest scheint nun endlich der Auftakt zu mehr Normalität vollzogen – und das macht Lust auf weitere Veranstaltungen im kleinen Darup.

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