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Freiwillige Feuerwehr

Die Einsatzzahlen sind weiter steigend

Nottuln/Schapdetten

Solche Ehrungen sind auch für die Feuerwehr Nottuln selten: Seit 70 Jahren gehört Heinz Daldrup der Feuerwehr an. Die Kameradinnen und Kameraden ehrten ihn mit Standing Ovations.

Von Ludger Warnke

Gruppenbild der Verantwortlichen mit den geehrten Feuerwehrkameraden (v.l.):: Thorsten Glinecki (Vorsitzender Verband der Feuerwehren Nottuln), Kreisbrandmeister Christoph Nolte, Norbert Gerding (Wechsel in die Altersabteilung), Heinz Daldrup (70 Jahre Mitglied), Wilhelm Winkselsett (50 Jahre), Heinz-Jürgen Nolte (40 Jahre), Karsten Herglotz (50 Jahre), Helmut Feldmann (50 Jahre), Wehrleiter Udo Henke und stellv. Bürgermeister Paul Leufke. Foto: Ludger Warnke

Die Freiwillige Feuerwehr muss sich auf wachsende Herausforderungen einstellen. Wehrleiter Udo Henke machte dies am Samstag im Nachgang zur Gemeindehauptübung an der stetig steigenden Einsatzzahl fest. So hat die Feuerwehr in diesem Jahr schon 201 Alarmeinsätze absolviert. Im selben Zeitraum vor einem Jahr waren es „nur“ 165 Einsätze. „Die Einsatzzahlen steigen kreisweit“, machte Henke deutlich, dass es sich nicht um eine lokale Entwicklung handelt.

Traditionell kamen die Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen nach der Übung zu einem Versammlungsteil zusammen, um Bilanz zu ziehen, verdiente Kameraden zu ehren und bei einem Abendessen auch die Kameradschaft zu pflegen. Mit dabei Kreisbrandmeister Christoph Nolte, stellvertretender Bürgermeister Paul Leufke und Rechtsrat Stefan Kohaus von der Verwaltung.

Dank des Wehrleiters

Gemeindebrandinspektor Udo Henke als Leiter der Feuerwehr sprach allen Mitgliedern seinen großen Dank für das geleistete ehrenamtliche Engagement aus. Dabei erwähnte er besonders die Kameradinnen und Kameraden, die in der Atemschutzwerkstatt, in der Kleiderkammer oder als Gerätewarte und Ausbilder zusätzlichen Dienst leisten. Es sei gut, dass man nach zwei Jahren Pause wieder eine Gemeindehauptübung durchführen konnte. Positiv sei auch, dass der coronabedingte Stau bei der Ausbildung abgearbeitet werden konnte. Auch dankte er den Arbeitgebern in der Gemeinde, die tagsüber Feuerwehrleute für die Einsätze abstellen.

„Es darf keinen Rückstand geben“

Von der Ausbildung und der Ausrüstung her sei man gut aufgestellt. Aber: „Es darf auch keinen Rückstand geben“, betonte der Wehrleiter die Notwendigkeit, fortlaufend die Feuerwehr auf einen aktuellen Stand zu halten. Nachdem das Feuerwehrhaus Darup entsprechend umgebaut worden sei, hoffe man nun, dass es mit dem Neubau Appelhülsen zügig weitergehe und bis Jahresende auch der Bauantrag gestellt werde. Über die notwendigen Maßnahmen an den Standorten Nottuln und Schapdetten führe man mit der Verwaltung die erforderlichen Gespräche.

Kreisbrandmeister Christoph Nolte (r.) ehrte Unterbrandmeister Heinz Daldrup für 70 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr mit einer Sonderauszeichnung des Verbandes der Feuerwehr in NRW. Alle Feuerwehrkameraden und -kameradinnen erhoben sich von ihren Plätzen und spendeten lang anhaltenden Beifall. Foto: Ludger Warnke

Dank und Wertschätzung drückten stellvertretender Bürgermeister Paul Leufke und Kreisbrandmeister Christoph Nolte in ihren Grußworten aus. Letzterer hatte zudem die angenehme Aufgabe, besondere Auszeichnungen vorzunehmen. Für 70-jährige Mitgliedschaft wurde Heinz Daldrup geehrt. Dafür gab es Standing Ovations. Die Ehrung des verhinderten Karl Hensmann, der ebenfalls 70 Jahre der Feuerwehr angehört, soll nachgeholt werden.

Beifall gab es auch für die Jubilare Karsten Herglotz, Wilhelm Winkelsett und Helmut Feldmann, allesamt 50 Jahre Mitglied. Für 40-jährige Zugehörigkeit erhielt Heinz-Jürgen Nolte eine Urkunde. Günter Welp, ebenfalls 40 Jahre dabei, war verhindert. Und vom aktiven Dienst in die Ehrenabteilung verabschiedet wurde Norbert Gerding.

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