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Digitalisierung im Jobcenter

Die elektronische Akte kommt

Nottuln

Die eAkte wird die bisherige Papierakte bald vollständig ersetzen, schreibt die Gemeinde Nottuln. Die Verwaltung hofft darauf, so ihren Service im Jobcenter für die Bürgerinnen und Bürger weiter verbessern und erleichtern zu können. Bis spätestens Ende 2022 soll jede Dienstleistung auch digital angeboten werden.

Beigeordnete Doris Block (l.) und Gerda Frahling, Sachgebietsleitung des Jobcenters, begrüßen die Einführung der eAkte, die viele Prozesse künftig erleichtert und beschleunigt. Foto: Gemeinde Nottuln

Weniger Papier, ein beschleunigter Datenfluss und mehr Datensicherheit: Die Einführung der sogenannten eAkte im Jobcenter der Gemeinde Nottuln ist ein wichtiger Meilenstein in Sachen Digitalisierung. Das schreibt die Gemeinde in einer Pressemitteilung und erklärt weiter: „Im Rahmen der Umsetzung des Onlinezugangsgesetztes müssen öffentliche Verwaltungen ihre Dienstleistungen bis spätestens Ende 2022 auch in digitaler Form anbieten.“

In vielen Fällen reicht künftig eine Mail

„Die eAkte wird die bisherige Papierakte vollständig ersetzen. Dadurch können wir nicht nur die interne Verwaltungsarbeit, sondern auch unseren Service für die Nottulner Bürgerinnen und Bürger weiter verbessern und erleichtern“, erklärt Beigeordnete Doris Block.

Zwar bestünde weiterhin die Möglichkeit, bei Anliegen und Fragen nach Terminvereinbarung den persönlichen Kontakt zu den zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern zu suchen, die Einreichung der Unterlagen genüge künftig in den meisten Fällen jedoch in Kopie oder per Mail. „Die digitalen Akten beschleunigen viele Prozesse erheblich. Zudem können sie gegenüber der bisherigen Papierakte noch besser geschützt werden – ähnlich einem elektronischen Safe“, so Block.

Leistungsbeziehende der Grundsicherung machen den Anfang

Ein Infoschreiben des Jobcenters an derzeit Leistungsbeziehende der Grundsicherung für Arbeitssuchende wurde bereits postalisch versandt. Die weitere digitale Umstellung für die Bereiche Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter bzw. bei Erwerbsminderung, Asylbewerberleitungsgesetz sowie Bildung und Teilhabe bei Bezug von Wohngeld/Kinderzuschlag ist in Planung.

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