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Pfarrdechant Norbert Caßens zur Seelsorge in der Corona-Pandemie

„Die Menschen sind erschöpfter“

Nottuln

Kinder, Jugendliche sowie junge Erwachsene: Sie alle seien durch die Isolation über Monate aufgrund der Kita-, Schul- und Unischließungen erschöpft. „Das stellt sich jetzt heraus, wo die Kinder- und Jugendarbeit wieder öffnet“, sagt Pfarrer Norbert Caßens.

Von Bettina Laerbusch

Hat seit Beginn der Corona-Pandemie auch „schärfere und mehr Konflikte als je zuvor“ erlebt: Pfarrdechant Norbert Caßens. Foto: Bettina Laerbusch

Hat sich die Seelsorge seit Beginn der Pandemie vor mittlerweile ziemlich exakt eineinhalb Jahren verändert? Sind die Herausforderungen für Seelsorger und Seelsorgerinnen größer geworden? „Was ist eigentlich Seelsorge?“, stellt Pfarrer Norbert Caßens erst einmal die Gegenfrage. Die Antwort liefert er nicht sofort mit, er gibt sie nach einigen Minuten des Dialogs: „Ein offenes Ohr zu haben“, sagt er. „Und ein offenes Herz“, fügt er hinzu, „das ist Seelsorge“. Viele hätten bei diesem Begriff das „geschützte Gespräch unter vier Augen im Kopf“. Doch es gebe ganz offensichtlich Überschneidungen.

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