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Ordnungsamt: 1. Mai

„Die Nottulner haben uns nicht im Stich gelassen“

Nottuln

„Wir können auf die Erfahrungen des vergangenen Jahres bauen“, sagt Stefan Kohaus. Der Rechtsrat der Gemeinde bereitet sich mit dem Team vom Ordnungsamt auf den 1. Mai vor – und ist entspannt.

Frank Vogel

Das lässt die Corona-Schutzverordnung auch am 1. Mai zu: den Spaziergang zu zweit mit Hund. Foto: Kreis Coesfeld

Traurig, aber wahr: Wenn am morgigen Samstag der 1. Mai die Bürgerinnen und Bürger zum Maigang oder zu einem Ausflug im Freundes- oder Familienkreis einlädt, dann gilt schon zum zweiten Mal nach 2020, dass dieses Vergnügen nur im engen Rahmen der Corona-Schutzverordnung möglich ist.

Das heißt im Wesentlichen, dass sich im öffentlichen Raum nur eine Person eines Haushaltes mit Personen eines anderen Haushaltes oder maximal fünf Personen aus zwei verschiedenen Haushalten treffen dürfen. Kinder bis einschließlich 14 Jahren werden bei der jeweiligen Berechnung nicht mitgezählt.

Keine „Bundesnotbremse“

Die schärfere „Bundesnotbremse“ wird nicht zur Anwendung kommen, da die Inzidenz im Kreis am Donnerstag laut Kreisgesundheitsamt bei 86,4 lag, drei aufeinander folgende Tage mit einer Inzidenz über 100 sind also vor dem 1. Mai nicht mehr möglich.

Für die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen auf Nottulner Gemeindegebiet ist das hiesige Ordnungsamt zuständig. „Wir können auf die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr bauen“, sagte Rechtsrat Stefan Kohaus im Gespräch mit unserer Zeitung. Und die waren durchaus positiv. Damals hätten die Nottulnerinnen und Nottulner sich an die Regeln gehalten, erinnert Kohaus. „Die Bürgerinnen und Bürger haben uns nicht im Stich gelassen.“

Weiterhin sei positiv, dass man im Gemeindegebiet keine Plätze habe, an denen sich traditionell volksfestartige Menschenansammlungen treffen. Und dass das Wetter zum Wochenende hin schlechter werden soll, werde die Situation zusätzlich entspannen, denkt Stefan Kohaus.

„Wir werden Präsenz zeigen“

Aber: „Wir werden trotzdem Präsenz zeigen“, sagt der Rechtsrat. Beispielsweise an den bekannten Stellen rund um den Longinusturm oder am Modellflugplatz. Sollte man größere Gruppen antreffen, werde man die Bürgerinnen und Bürger „motivieren, sich an die Regeln zu halten.“

Kohaus kann nur unterstreichen, was Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr in einer Pressemitteilung des Kreises Coesfeld sagt: „Es sind nach wie vor besondere Zeiten, die den Bürgerinnen und Bürgern viel abverlangen. Wir alle müssen, wie bisher, zusammenhalten, aufeinander Rücksicht nehmen und uns an die Regeln halten. Das ist besonders wichtig, um sowohl sich selbst als auch Mitmenschen zu schützen und das Infektionsgeschehen weiter einzudämmen.“

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