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Erster Gesprächsaustausch

Digitalisierung und Wohnformen der Zukunft

Nottuln

Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes und der CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann haben sich zum Gespräch getroffen. Und dabei festgestellt: Zwischen den Themen in Berlin und vor Ort in Nottuln gibt es eine Menge Schnittmengen.

wn

Zu einem ersten Austausch auf Abstand und mit Schutzmaske trafen sich der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann (r.) und Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes. Foto: Büro Marc Henrichmann

Ob Mobilität und Wohnen der Zukunft, eine moderne Verwaltung oder Digitalisierung: Zwischen den Themen in Berlin und vor Ort in Nottuln gibt es eine Menge Schnittmengen. Bei einem ersten Austausch seit der Kommunalwahl zwischen dem Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann und Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes gab es also einiges zu besprechen. Dazu gehörten auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die steigenden Infektionszahlen. „Wir sind in einer schwierigen Phase, aber die Ausgangslage wird sich verbessern“, gab sich Henrichmann mit Blick auch auf die Produktion von Impfstoffen in Deutschland vorsichtig optimistisch.

Dass der Bund für kurze Zeit die Auszahlung der Corona-Hilfen unterbrach, zeigt aus Sicht des CDU-Parlamentariers ein Dilemma auf: „Wir fordern einerseits unbürokratisches Handeln, andererseits führt dies dann in Einzelfällen zu Missbrauch.“ Um den zu verhindern, gebe es durchaus gute Möglichkeiten, heißt es in einer Mitteilung des Abgeordneten. Vor allem könnte eine stärkere digitale Vernetzung der Behörden untereinander solche Fälle aufdecken. Der Bund habe entsprechende Gesetze auf den Weg gebracht. „So wichtig Datenschutz ist: Es ist dann aber auch notwendig, überzogene Vorgaben zurechtzustutzen“, unterstrich Henrichmann, der als Berichterstatter seiner Fraktion für das Thema zuständig ist.

Digitalisierung und Glasfaserausbau sind in Nottuln ebenso aktuell wie Mobilität und Wohnen. Vor allem die Nachfrage nach Wohnraum ist groß. Der Bürgermeister registriert dabei eine „Tendenz zu nachhaltigem Bauen“. Henrichmann sieht insbesondere große Chancen in energieautarken Häusern, die Angebote zur E-Mobilität mit enthalten. „Das kann die Wohnform der Zukunft werden“, blickte er voraus. Damit verbunden sind Mobilitätsangebote auch für die kleineren Ortsteile auf dem Land. Sie müssten weiterhin lebenswert bleiben, „gerade weil das soziale Miteinander hier besonders gut funktioniert“.

Damit verbunden sind in der Regel Investitionen. Und so wurden auch die kommunalen Finanzen – Dr. Thönnes plädierte hier für ein Sparen im Sinne eines „bewussteren Ausgebens“ – und Förderprogramme des Bundes angesprochen.

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