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Pfarrgemeinde St. Martin

Drei Fliegen mit einer Klappe

Nottuln

Auf dem Kirchplatz und auch im Boden unterm ihm gab es dringenden baulichen Handlungsbedarf. Jetzt verbindet die Pfarrgemeinde St. Martin dort gleich drei Maßnahmen miteinandern.

Frank Vogel

Die Pfarrgemeinde St. Martin lässt den nach dem Anschluss an den Nahwärmeverbund „Hummelbach“ nicht mehr benötigten Öltank aus dem Boden nehmen. Außerdem wird das Entwässerungssystem und werden die Wege auf dem Kirchplatz erneuert. Foto: Frank Vogel

Hinter der Pfarrkirche St. Martinus wird zurzeit fleißig gearbeitet. Die Pfarrgemeinde St. Martin saniert den Kirchplatz und schlägt dabei, wie Pfarrdechant Norbert Caßens im Gespräch mit unserer Zeitung schmunzelnd erzählt, gleich drei Fliegen mit einer Klappe: Nicht nur wird der Öltank, der in der Nähe des Eingangs zur Sakristei im Boden liegt, herausgenommen. Zugleich wird auch das Entwässerungssystem grundsaniert und werden die Pflasterflächen der Fahrgasse und der Gehwege erneuert.

Den Öltank, der 20 000 Liter Heizöl fasste, ist mit dem Anschluss der Kirche an den Nahwärmeverbund „Hummelbach“ überflüssig geworden. „Der Tank wird ausgebaut und fachgerecht entsorgt“, teilt Martin Zabel von der Zen­tralrendantur mit. Das durch die Entnahme des Tanks entstehende große Loch im Boden, wird für ein unterirdisches Regenrückhaltebecken genutzt. Außerdem wird das vorhandene Entwässerungssystem aufgenommen und ebenfalls neu hergestellt. „Mit diesen Maßnahmen soll insbesondere auch das Problem des Wassereintritts in die Kirche bei starken Regenfällen beseitigt werden“, erläutert Zabel.

Zur dritten Maßnahme, der Erneuerung des Pflasters, erklärt Pfarrdechant Caßens. „Viele Steine sind durch den Frost gesprengt worden, hier gibt es wirklich dringenden Handlungsbedarf.“ Die Pflasterflächen werden aufgenommen und in ungebundener Bauweise mit Betonpflaster neu wiederhergestellt.

Die Gesamtkosten betragen circa 185 000 Euro, teilt die Zentralrendantur mit, sie werden durch die Kirchengemeinde und das Bistum Münster finanziert.

Die Planung der Maßnahme erfolgte durch das Büro nts Ingenieurgesellschaft mbH aus Münster, das auch mit der Bauleitung beauftragt worden ist. Die Arbeiten werden durch die Firma Theilmeier aus Alverskirchen ausgeführt.

Mit der Fertigstellung ist – wenn alles planmäßig läuft – für Anfang August zu rechnen.

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