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Rita Kunze, Elisa Mütherig und Dr. Dietmar Thönnes dürfen jetzt Trauungen durchführen

Drei neue Kräfte im Standesamt

Nottuln

Unterstützung bekommen die beiden Nottulner Standesbeamtinnen Maria Barth und Kati Zurhausen. Gleich drei Personen haben ihre Bestellungsurkunden bekommen, Trauungen durchführen zu dürfen.

Die drei neuen Standesbeamtinnen und -beamten mit ihren Bestellungsurkunden: Rita Kunze, Dr. Dietmar Thönnes und Elisa Mütherig sind schon sehr gespannt auf ihre neuen Aufgaben. Foto: Gemeinde Nottuln

Rita Kunze aus Havixbeck, Elisa Mütherig von der Gemeindeverwaltung Nottuln und Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes haben jetzt eine besondere Aufgabe übertragen bekommen. Seit Ende Juli beziehungsweise Anfang September sind sie als neue Trau-Standesbeamtinnen und -beamte tätig und unterstützen als solche künftig die Standesbeamtinnen Maria Barth und Kati Zurhausen bei ihrer Arbeit.

Ihre Bestellungsurkunde nahmen die drei nun aus den Händen der Beigeordneten Doris Block entgegen. Dabei gelobten die beiden neuen Standesbeamtinnen und der neue Standesbeamte gemäß ihrem Diensteid, ihre Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen und das Vertrauen zu rechtfertigen, das durch ihre Bestellung in sie gesetzt worden ist. Das berichtet die Gemeinde in einer Pressemitteilung.

Das Vertrauen rechtfertigen

„Eine solche Unterstützung können wir wirklich gut gebrauchen“, freuen sich Maria Barth, die 1991 ihre erste Trauung vornahm, und Kati Zurhausen, die 1998 ihr erstes Brautpaar traute.

Sogar eine Stellenausschreibung ist dafür erfolgt. Und das ist auch der Grund, warum Rita Kunze aus Havixbeck zum Team der Nottulner Trau-Standesbeamten gekommen ist. „Die ausgeschriebene Stelle hat mich sofort angesprochen“, erklärt die Havixbeckerin.

Bei Elisa Mütherig und Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes verhält es sich mit dem Interesse, als Standesbeamtin beziehungsweise Standesbeamter gesetzliche Ehen schließen zu können, ganz ähnlich: „Es ist eine tolle Aufgabe.“

„Eine tolle Aufgabe“

Trau-Standesbeamte erlernen ihr Handwerkszeug in einem mehrtägigen Kurs, der mit einer Prüfung endet. Und eigentlich braucht es an dieser Stelle gar nicht extra erwähnt zu werden: Alle drei Neulinge haben ihre Prüfung mit Erfolg bestanden.

Ihre ersten Einsätze werden Rita Kunze, Elisa Mütherig und Dietmar Thönnes voraussichtlich ab Oktober haben. „Sie werden am zweiten Wochenende eines jeden Monats Trauungen vornehmen können. Das erste Wochenende im Monat stehen wir zur Verfügung“, erläutert Maria Barth den Einsatzplan, auf dem gut zu sehen ist, dass gerade die Wochenenden immer beliebter werden.

Für die zusätzlichen Kräfte bedeutet das, dass sie nun im Wechsel von Freitagnachmittag bis Samstagvormittag für diese Aufgabe zur Verfügung stehen. „Wer von ihnen die Trauung dann vornehmen soll, können die Brautleute allerdings nicht bestimmen“, macht Maria Barth deutlich. „Gebucht werden können nur die jeweiligen Zeiten.“

Erste Einsätze voraussichtlich im Oktober

Standesamtliche Trauungen dauern rund eine halbe Stunde – je nachdem, welches Programm die Heiratswilligen und ihre Familien außerdem vorgesehen haben.

Neben den Regularien, die die Standesbeamten beherrschen müssen, ist es auch eine ihrer Aufgaben, der Trauung einen individuellen Ausdruck zu geben: „Die Trau-Ansprache sollte auf das Brautpaar persönlich zugeschnitten sein, um diesen Tag unvergesslich werden zu lassen“, weiß Maria Barth und erinnert sich dabei noch genau an ihre ersten Trauungen, bei denen sie ziemlich nervös gewesen sei. „Doch das gibt sich mit der Zeit und durch die Routine, die man bekommt.“

Nottuln bei Brautleuten beliebt

Die Zahl der standesamtlichen Trauungen in Nottuln wächst stetig. Mittlerweile sind es zwischen 100 und 130 Eheschließungen im Jahr. „Das hat mehrere Gründe“, wissen Maria Barth und Kati Zurhausen. „Zum einen haben die gesetzlichen Eheschließungen im Laufe der vergangenen Jahre einen deutlich höheren Stellenwert bekommen. Und zum anderen kommen die Leute zu uns, weil Nottuln mit seinem barocken Ortskern und den anderen Trauorten wie dem Speicher auf Schulze Frenkings Hof oder dem Longinusturm so besonders sind.“ Die beliebtesten Monate, um den Bund der Ehe einzugehen, sind neben dem Mai der März und der April. Auch August, September, Oktober und sogar der Dezember sind gut gebucht – übrigens oft ein Jahr im Voraus. Und am zweiten Wochenende eines jeden Monats im Jahr stehen dann Rita Kunze, Elisa Mütherig und Dr. Dietmar Thönnes den Brautleuten zur Verfügung, ihnen auf ihr Eheversprechen Brief und Siegel zu geben.

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