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Autowaschaktion der Jugendfeuerwehren Nottuln und Billerbeck

Ein Beitrag für den Frieden

Nottuln

Das Wetter war nicht das beste. Deshalb werden bei der Autowaschaktion zugunsten der Aktion Lichtblicke wohl nicht ganz so viele Kunden gekommen sein wie bei der im Sommer für die Flutopfer. Aber die Jugendfeuerwehren Nottuln und Billerbeck waren am Samstag dennoch hochmotiviert und leisteten mit ihrer Aktion einen Beitrag für den guten Zweck.

Von Marita Strothe

Die Hausherren Patrick und Dirk Gehrmann, Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes, Dechant Norbert Caßens und der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Nottuln, Heinz Mentrup (ab 2.v.l.), bedankten sich bei den Jugendfeuerwehren für die gelungene Spendenaktion. Viel Wasser, viel Seife und vor allem viel Handarbeit waren gefordert, um die Autos sauber zu bekommen.Geschützt durch den Pavillon brutzelten auf dem Grill die Würstchen. Die waren – wie auch die Getränke – gespendet worden. Foto: Marita Strothe

„Unsere Jungfeuerwehren tragen einen Teil zum Frieden bei“, lobte Norbert Caßens. Wie viele andere Bürger war auch der Dechant am Samstag mit seinem Auto zum SB-Waschpark an der Otto-Hahn-Straße gekommen, um es dort säubern zu lassen. 35 Jugendfeuerwehrleute aus Nottuln und Billerbeck gingen dort beim Carwash-Day dem Schmutz per Hand zu Leibe. Alle Einnahmen und Spenden dieser sechsstündigen Aktion gehen an die Aktion „Lichtblicke – Gemeinsam für den Frieden für Menschen in und aus der Ukraine“.

Schlechtes Wetter hält wohl einige Kunden ab

„Leider sind es nicht so viele wie letztes Mal“, bedauerte Leonard Becker, der zusammen mit seinem Billerbecker Kameraden Philipp Lammers die Aktion federführend organisiert hatte, dass das Aprilwetter offensichtlich einige potenzielle Kunden abhielt. Im vergangenen Sommer hatte der Carwash-Tag der beiden Jungfeuerwehren zugunsten der Flutopfer stolze 13 000 Euro eingebracht. „Aber wir lassen uns nicht demotivieren“, unterstrich Becker den dieses Mal genauso engagierten Einsatz der jungen Damen und Herren für den guten Zweck auch während der immer wieder einsetzenden Schauer.

Firmen beteiligen sich mit Spenden

Vor herabprasselnden Hagelkörnern suchten zwischenzeitlich Norbert Caßens und Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes unterm Pavillon Schutz. Dieser schirmte auch den Grill ab, auf dem die von „Maltes Imbiss“ gestifteten Würstchen brutzelten. Getränke waren von der Firma Görtz / Gerson gespendet worden. Ebenfalls kostenfrei war den Jugendfeuerwehren für diesen Tag vom Autohaus Gehrmann der Waschplatz zur Verfügung gestellt worden. Der Hausmeisterservice Brüggemann aus Billerbeck unterstützte bei Bedarf bei kleinen Innenraumreinigungen und die Firma Warmeling Heizung und Sanitär mit zusätzlichem Material. Bereits im Vorfeld hatte zudem die Agentur 361gradmedien das auffällige Plakat am Waschplatz erstellt. Und rund zwei Stunden unterhielt gegen Mittag die „Life“- Band der evangelischen Kirchengemeinde Lüdinghausen die Besucher und die fleißigen Jugendlichen musikalisch.

Schweigeminute für die Opfer des Krieges

Wie gut und wichtig diese Hilfsaktion war, verdeutlichte Dechant Caßens mit einigen Worten zum Krieg in der Ukraine und den Leiden der Menschen dort. Im Namen der kirchlichen und auch der politischen Gemeinde dankte er den Akteuren der Jungfeuerwehren ganz herzlich für ihr Engagement. Nach einem Friedensgebet aus Frankreich verharrten alle in einer Schweigeminute. Dem Dank schloss sich Heinz Mentrup, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Nottuln, im Namen der Wehrleitung an und hatte als kleine Anerkennung Schokoladenosterhasen mitgebracht.

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