1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Nottuln
  6. >
  7. Ein Endspurt über 120 Meter

  8. >

Kanalsanierung in der Friedensstraße

Ein Endspurt über 120 Meter

Appelhülsen

Kurze Straße, zügige Arbeiten. In der Friedensstraße in Appelhülsen wird die Kanalisation saniert. Ein Projekt, das einen Endpunkt bezeichnet.

Frank Vogel

Waren zur ersten großen Baubesprechung vor Ort in der Friedensstraße in Appelhülsen: Werkeleiter Daniel Krüger (l.) und Diplom-Ingenieur Michael Diekmann, der bei den Gemeindewerken unter anderem für die Abwasserkanalisation zuständig ist. Foto: Iris Bergmann

Es ist die letzte Maßnahme des alten Abwasserbeseitigungskonzeptes der Gemeindewerke, das noch abgearbeitet werden musste: Die Sanierung der Regenwasser- und Abwasserkanäle in der Friedensstraße in Appelhülsen. „Die Kanalisation ist von 1962 und hat damit ihre Schuldigkeit getan“, schmunzelt Diplom-Ingenieur Michael Diekmann, der bei den Gemeindewerken für die Maßnahme zuständig ist.

In dieser Woche ging es los und fand auch die erste Baubesprechung vor Ort statt, an der neben Vertretern des ausführenden Unternehmens Kerkfeld Straßen-, Tief- und Rohrleitungsbau GmbH aus Hochmoor und Michael Diekmann unter anderem auch Werkeleiter Daniel Krüger teilnahm. „Das war ein sehr gutes Gespräch, die Maßnahme ist gut vorbereitet worden, es gab nur wenige Fragen“, ist Diekmann zufrieden.

Ausgewechselt werden die alten Kanäle, die Regen- und Abwasser in die Kanalisation unter der Brulandstraße fließen lassen, auf einer Länge von rund 120 Metern. Rund drei Monate werde das Unternehmen dafür brauchen, prognostizieren die Fachleute – wenn das Wetter entsprechend mitspielt. Nach Abschluss der Kanalsanierung wird die kleine Stichstraße neu asphaltiert, sodass die Spuren der Arbeiten nicht mehr zu sehen sein werden. Insgesamt haben die Gemeindewerke rund 400 000 Euro für die Maßnahme in den Wirtschaftsplan eingestellt.

Abwasserbeseitigungskonzept

Was bei Bauprojekten dieser Art nicht zu verhindern sein wird: Auf die Anlieger kommen Beeinträchtigungen zu. „Wir versuchen diese aber so gering wie möglich zu halten“, sagt Michael Diekmann. So wird ein mindestens 2,50 Meter breiter befahrbarer Streifen frei bleiben. Auch die Gehwege sind weiter zu benutzen. Außerhalb der Arbeitszeit (7 bis 17 Uhr) und am Wochenende sind die Grundstücke – so weit es geht – anfahrbar. Allerdings müssen die Anlieger damit rechnen, dass es auch einige Tage geben wird, an denen sie nicht auf ihr Grundstück fahren können, weil die Baugrube dies unmöglich macht.

Die Anlieger der Friedensstraße sind über die Maßnahme bereits informiert worden und werden auch weiter von den Gemeindewerken auf dem Laufenden gehalten. Bei Fragen ist Michael Diekmann unter 02502/942-412 oder per Mail unter diekmann@nottuln.de zu erreichen.

Startseite