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Partnerschaftskomitee organisiert Fahrt zur Weinmesse in St. Amand

Ein Event der Freundschaft

Nottuln

Wer einmal die Weinmesse in der französischen Partnerstadt besucht hat, weiß, wie stimmungsvoll es dort zugeht. Nun organisiert das Nottulner Partnerschaftskomitee wieder ein Fahrt zur Weinmesse.

Festliche und traditionelle Zeremonien gehören zum Weinfest in Nottulns französischer Partnerstadt Saint-Amand-Montrond stets dazu. Foto: Marc Stevermüer

Zur ersten Sitzung im neuen Jahr traf sich nun das Partnerschaftskomitee der Gemeinde Nottuln, Fachbereich Saint-Amand-Montrond. Im Mittelpunkt stand die Fahrt zum Weinfest in die französische Partnerstadt vom 17. bis 21. März (Freitag bis Dienstag). Das Weinfest, an dem 35 Winzer aus vielen Teilen Frankreichs teilnehmen, wird bereits zum 75. Mal durchgeführt. Musik und Tanz, kulinarische Spezialitäten und viele freundschaftliche Kontakte machen das Fest zu einem besonderen Event.

Alle Einwohner sind zur Mitfahrt willkommen

Der Organisator der Nottulner Reise, Hermann Freitag, freut sich auf eine Fahrt mit möglichst vielen Nottulnern und Nottulnerinnen. „Wir werden am Freitag mit dem Bus direkt nach Saint-Amand-Montrond reisen. Am Freitagabend werden wir dort ankommen und den Abend in den Gastfamilien verbringen. Wer möchte, kann auch eine Hotelunterkunft buchen. Privat ist es erfahrungsgemäß jedoch immer schöner.“

Der Samstag und der Sonntag werden ganz im Zeichen des Weinfestes und des Austausches mit den französischen Freunden stehen. Am Montagmorgen fahren die Nottulner nach Paris (eine Übernachtung). Die Stadt kann einzeln oder in Gruppen erkundet werden. Auch der Dienstagvormittag steht dafür noch zur Verfügung, ehe die Gruppe am frühen Nachmittag die Fahrt nach Nottuln antritt.

„Die Reise steht allen Einwohnern offen“, betont Hermann Freitag. Für weitere Informationen und Anmeldungen können Interessierte die neue Homepage des Komitees aufrufen (nottuln-st-amand.org).

Komitee-Stammtisch am 27. Januar

Weiterhin lädt das Komitee zum ersten Stammtisch am 27. Januar (Freitag) um 19.30 Uhr in die Ratsschänke Böcker-Menke ein. „Unsere französischen Freunde nutzen dieses Format schon länger, um untereinander Kontakt zu halten. Nun möchten wir auch allen Freunden der Partnerschaft und den vielen Gastgebern Gelegenheit geben, sich auszutauschen und Kontakt zu halten, und auch sich über Ideen und Vorhaben des Komitees zu informieren“, freut sich Angelika Wiedau-Gottwald, Organisatorin des Stammtisches und stellvertretende Vorsitzende des französischen Fachbereichs, auf viele interessante Gespräche und Anregungen.

Vorsitzender Günter Dieker weist auf weitere Vorhaben hin, wie zum Beispiel den Schüleraustausch zwischen den Grundschulen St. Joseph in Saint-Amand-Montrond und der Marienschule Appelhülsen und den Besuch zum Nationalfeiertag am 14. Juli in der Partnerstadt. „Wir wollen alle Aktivitäten nutzen, das Komitee und die Bedeutung der Arbeit für die internationalen Beziehungen bekannt zu machen. Wie wichtig das gegenseitige Verständnis und gewachsene Kontakte sind, wird mir in der aktuellen Weltlage, insbesondere angesichts des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine, immer wieder bewusst“, betont Günter Dieker.

Unterstützung junger Menschen notwendig

Die Errungenschaften nach dem Zweiten Weltkrieg, die Wohlstand und Frieden gebracht haben, seien nicht mehr selbstverständlich. Dieker: „Wir müssen uns ständig dafür einsetzen und benötigen dafür auch die Unterstützung gerade von jüngeren Leuten. Für uns ist klar, dass wir auf möglichst vielen Ebenen unsere Freundschaften stärken müssen. Kriegerische Auseinandersetzungen und mehr noch die Anforderungen an uns alle zur Bekämpfung der Klimakrise erfordern von gemeinsamen Interessen geprägte Vorgehensweisen.“

Konrad Adenauer und Charles de Gaulle hätten dies vor 60 Jahren verstanden. Mit der Unterzeichnung des Élyse-Vertrages seien aus Feinden nun Freunde geworden. „Komitees wie das unsere sehen ihre Aufgabe darin, das Ganze mit Leben zu erfüllen. Wir sind für Vorschläge offen, die uns vielleicht auch schon in der Vorbereitung auf unser 40-jähriges Jubiläum im nächsten Jahr begleiten werden. Wir werden dazu Initiativen ergreifen, hoffen aber auch auf Anregungen aus Schulen, Vereinen und anderen Organisationen. Wir sind über die Kontaktdaten auf unserer Homepage erreichbar“, so Günter Dieker abschließend.

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