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Gedenktafel Zwangsarbeit mit geändertem Text

„Ein nachvollziehbares Ansinnen“

Nottuln

Jahrelang spielte sie in der öffentlichen Wahrnehmung keine Rolle: die Gedenktafel im Rhodepark zur Erinnerung an die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. Jetzt ist der FI aufgefallen, dass der Text auf der Gedenktafel geändert worden ist. Die Gemeinde Nottuln hat dies vor einigen Jahren entschieden. Dafür gab es Gründe.

Von Ludger Warnke

Szene aus dem Rhodepark in Nottuln: Links die mit LEADER-Mitteln aufgestellte Ruheliege, rechts im Hintergrund das Kunstwerk „Large Space“ des Künstlers Ludwig Maria Vongries, dazwischen der Gedenkstein mit Erinnerungsbaum zur Zwangsarbeiter-Geschichte auf dem Gebiet der Gemeinde Nottuln.  Foto: Ludger Warnke

Die Friedensinitiative Nottuln hat Fragen: „Wer hat den Austausch vorgenommen? Warum wurde mit der FI darüber nicht gesprochen?“, sagt zum Beispiel FI-Geschäftsführer Norbert Wienke. Gemeint ist die kleine Gedenktafel im Nottulner Rhodepark, mit der seit 2002 an die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in den 1940er-Jahren hier vor Ort erinnert wird. Der Text der Gedenktafel wurde zwischenzeitlich geändert, sodass der Hinweis auf die frühere Fabrik Rhode entfernt worden ist. Öffentlich aufgefallen ist das erst seit Kurzem. Dabei liegt die Textänderung schon vier Jahre zurück.

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