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Begegnungsfest der Evangelischen Kirchengemeinde

Ein Ort zum Wohlfühlen

Appelhülsen

Sich zu treffen, miteinander zu reden und Erlebnisse aus den vergangenen Jahren auszutauschen war das Ziel des Begegnungsfestes der Evangelischen Kirchengemeinde. Am Friedenshaus in Appelhülsen entwickelte sich eine Atmosphäre zum Wohlfühlen.

Rund um das Friedenshaus in Appelhülsen entwickelte sich beim Begegnungsfest der Evangelischen Kirchengemeinde eine Wohlfühlatmosphäre. Die Besucher freuten sich über das Miteinander und die Geselligkeit. Foto: Evangelische Kirchengemeinde

Die Evangelische Kirchengemeinde in Appelhülsen und Nottuln hatte am Sonntag zu einem Begegnungsfest eingeladen. Nach zwei Jahren Pandemie galt es, die Gemeinde mit ihren unterschiedlichen Gruppen wieder zusammenzuführen. Sich zu treffen, miteinander zu reden und Erlebnisse aus den vergangenen Jahren auszutauschen, war das Ziel dieses Begegnungsfestes, so die Kirchengemeinde in einer Pressemitteilung.

Ein Stück „Normalität“ in der Pandemie

Es lag auf der Hand, mit dem zu beginnen, was sich in der Vergangenheit bewährt hat: Fester und erfolgreicher Bestandteil der kirchlichen Unternehmungen während der Sommermonate war und ist die Radwegekirche. Am Wochenende erfolgte der Start in die neue Saison. Ein Stück „Normalität“, wie man es gewohnt war aus den Tagen vor der Pandemie. Bis zum 28. August wird das Friedenshaus seine Türen als Radwegekirche samstags und sonntags in der Zeit von 14 bis 17 Uhr öffnen. Dieses Angebot richtet sich aber nicht ausschließlich an Fahrradfahrer.

Claudia Essmann informierte über Techniken und Darstellungsformen in der Quilt-Ausstellung. Foto:

„Belebend, heilend, nährend“ – der Titel der Ausstellung im Friedenshaus konnte gut auf das Fest übertragen werden. Viele Besucher fanden den Weg schon zum gemeinsamen Gottesdienst, den Pfarrerin Regine Vogtmann in der gut besuchten Kirche mit der Gemeinde feierte. Auch sie hatte sich von der Quilt-Ausstellung inspirieren lassen und baute ihre Predigt auf „ein kleines Stückchen Stoff“ auf.

Gottesdienst zum Auftakt

„Ein kleines Stück Stoff in unserer Hand, mit einem bunten Muster oder einfarbig, aus einem zarten Stoff oder einem robusteren Gewebe, frisch gewebt oder etwas, das schon länger im Stoffschrank liegt. Kleine Stoffstücke – ganz unterschiedlich, wie wir selbst auch.“ Mit diesem Vergleich begann Pfarrerin Regine Vogtmann ihre Predigt. Sie zog dabei die Parallele zur Verschiedenartigkeit von Menschen und Gesellschaft. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von der Angklung-Gruppe „Selamat Datang“, Anne Meyer Schwickerath (Querflöte) sowie Johannes Huck an der Orgel.

Stoff in seinen unterschiedlichsten Formen, Farben, Qualitäten und Zusammensetzungen beeindruckte später auch die Besucher der Ausstellung. Unter dem Thema „Belebend, heilend, nährend“ präsentieren sich 40 Arbeiten mit Darstellungen von Pflanzen, die in der Bibel beschrieben werden. Die Quilts spiegeln Kreativität, intensive Recherchen und handwerkliches Können aller Künstler wider. Eine vielfältige und beeindruckende Ausstellung, der Besuch ein „Muss“ in Appelhülsen, meint die Evangelische Kirchengemeinde.

Führungen durch die Quilt-Ausstellung

Claudia Essmann hat zusammen mit ihrer Quilt-Gruppe diese Ausstellung zusammengestellt. Am Sonntag war sie immer wieder gefordert, die unterschiedlichen Techniken und Darstellungsformen zu erklären. Außer zu den Öffnungszeiten der Radwegekirche richtet sich das Angebot zum Besuch der Ausstellung an Gruppen auch während der Woche. Dazu ist im Vorfeld eine Terminvereinbarung bei Claudia Essmann, E-Mail: claudiaessmann@gmx.de,

 0 25 09/ 12 66 (Anrufbeantworter) erforderlich.

Der Wunsch zusammen zu sein und miteinander ins Gespräch zu kommen, war bei allen Besuchern zu spüren. Bei strahlendem Sonnenschein bildete sich rund um das Friedenshaus eine Wohlfühlatmosphäre, es gab Gesprächsrunden und man plauderte entspannt, heißt es im Pressetext der Evangelischen Kirchengemeinde weiter. Dass sich inzwischen Seele und Geist wohlfühlten, war sichtbar. Damit nun der Körper nicht zu kurz kam, hatten die hilfreichen Hände des Frauenkreises ein Salatbüfett vorbereitet, dazu gab es gegrillte Bratwürste. Mit Kaffee und Kuchen klang dann der Begegnungstag aus.

Der Startschuss für gemeinsame Unternehmungen nach der Pandemiepause sei erfolgreich geglückt, ziehen die Organisatoren Bilanz. Es bleibe, allen, die sich in die Planung und Durchführung dieses Begegnungsfestes eingebracht haben, für ihren Einsatz zu danken. Ein Begegnungsfest, das schon fast ein Gemeindefest wie in alten Tagen war, so das Fazit.

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