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Landpartie stellt Bronze-Skulptur auf

Ein Preis für alle Daruper

Darup

Die Daruper Landpartie erfährt seit Jahren Unterstützung aus der Bevölkerung. Anlass für die Mitglieder der Landpartie, den im vorigen Jahr erhaltenen Schlaun-Preis nun in einer besonderen Art und Weise allen Darupern als Zeichen des Dankes zugänglich zu machen.

Iris Bergmann

Mit Charlotte Struwe und Änne Gehrmann enthüllten zwei waschechte Daruperinnen die Skulptur. Foto:

„Wir von der Landpartie wurden immer von den Darupern unterstützt und deshalb haben wir diesen Preis den Bürgern gewidmet“, betonte Marion Tibroni, Ratsmitglied der Kultur-Initiative. Der Preis, von dem die engagierte Daruperin sprach, ist der Johan-Conrad-Schlaun-Preis, den der Nottulner Schlaun-Cirkel im vergangenen Jahr der Landpartie verliehen hatte. Nun steht am Kirchplatz in Darup auf einer Sandsteinstele eine Kopie der Skulptur in feinster Bronze. Am Samstag wurde diese feierlich enthüllt. Damit erfüllte sich der Wunsch der Verantwortlichen der Daruper Landpartie, die empfangene Auszeichnung im öffentlichen Raum und für alle zu präsentieren.

Eine ganze Reihe von Gästen nahm an der kleinen Feierstunde teil. Foto: Jürgen Gerhard

Neben der Kulturkoordinatorin der Gemeinde Nottuln, Lea Jokisch, waren auch Bürgermeisterkandidat Dr. Dietmar Thönnes, Abordnungen der Bürgerstiftung, Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr sowie Michael Froning, Niederlassungsleiter der Volksbank in Darup, bei der Feier anwesend. Letzterer hatte die Verwirklichung mit Sponsoring möglich gemacht. „Die Volksbank hat die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt, damit wir die Skulptur in Bronze gießen lassen konnten“, erklärte Tibroni. Die eigentliche Skulptur wäre nicht wetterfest gewesen. Also hatten sich die Landpartie-Initiatoren die Erlaubnis vom Künstler sowie vom Schlaun-Cirkel geholt, die Skulptur in Bronze gießen zu lassen. Ebenso eine Tafel, die auf einer zweiten Stele befestigt ist und die Erklärung liefert.

Axel Köhler informierte über den früheren Daruper Küster, Organisten, Chorleiter und Tüftler Josef Schwab. Foto: Jürgen Gerhard

Gegossen wurde die Bronze von der Kunstgießerei Schwab in Sprakel. Indes: „Die Wurzeln dieser Gießerei liegen ja in Darup“, schlug Tibroni den Bogen zum Dorf. Darüber wusste Axel Köhler von der Landpartie mehr und gab einen kleinen Einblick in die Geschichte der Gießerei. Mit dem ehemaligen Daruper Küster, Organisten, Chorleiter und Tüftler Josef Schwab, dem Gründer der Kunstgießerei, fing vor vielen Jahrzehnten alles an. Über Schnapsbrennerei, Autobau und Erfindungen kam er zum Bronzeguss.

Mit Charlotte Struwe vom Haus Darup und Änne Gehrmann hatten zwei waschechte Daruperinnen die Aufgabe, die Skulptur zu enthüllen. „Die beiden sind die ältesten Wegbegleiterinnen der Landpartie“, freute sich Tibroni und deshalb sollte beiden Frauen die Ehre der Enthüllung zuteil werden, was sie zur Freude der Anwesenden perfekt ausführten. „Es war eine rundum gelungene Sache“, war Marion Tibroni zufrieden.

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