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Berichte aus den Schulen

Ein Schuljahr mit mehr als nur Corona

Nottuln

Dort eine frisch renovierte Pausenhalle, hier die Zusage für eine Projektförderung. Das Schuljahr hatte für die Schulen in der Gemeinde Nottuln mehr zu bieten als nur Corona.

Eine Maske liegt im Unterricht auf Unterlagen, während im Hintergrund Schülerinnen und Schüler mit Mund- und Nasenschutz dem Unterricht folgen. Corona hat den Schulalltag dominiert. Foto: dpa

Corona hat den Alltag der Schulen klar dominiert, aber andere Projekte und Vorhaben nicht unmöglich gemacht. Im Ausschuss für Bildung und Soziales gaben die Schulleitungen Angelika Wiedau-Gottwald (für alle Grundschulen), Jutta Glanemann (Rupert-Neudeck-Gymnasium) und Heinrich Willenborg (Liebfrauenschule) einen Überblick:

Grundschulen

Sebastianschule: 103 Kinder sind an der Schule, was für die Schule sehr erfreulich ist. Das Schulklima und der Zusammenhalt mit den Eltern ist sehr positiv. Bedauern herrscht über den eingeschränkten Schwimmunterricht.

St.-Martinus-Schule: Teilweise sind bis zu 50 Kinder in den Notgruppen während des Lockdowns betreut worden. Eine Klasse musste gar wegen eines Corona-Falls in Quarantäne. Die Schule freut sich nun auf die Sanierung der Schultoiletten und über die Förderung der Projekte „Rollerparkplatz“ und „Erweiterung Leseoase“.

Astrid-Lindgren-Schule: Mit der Rückkehr von Schulleiterin Karin Greßkemper aus der Elternzeit ist die Schulleitung nun wieder komplett. Auch hier freut sich die Schule über Renovierungsarbeiten.

Marienschule: Eine renovierte Pausenhalle und ein Niedrigseilgarten sorgen für viel Freude. Die Kooperation mit der Astrid-Lindgren-Schule (Projekt Zukunftsschule) wird fortgesetzt.

Weiterführende Schulen

Rupert-Neudeck-Gymnasium: Das Gymnasium freut sich über 68 Anmeldungen für das neue Schuljahr und eine „stabile Dreizügigkeit“. Außerdem steht die Schule vor der Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Eine Arbeitsgruppe hat ein Konzept für die neue pädagogische Architektur erstellt. „Wir warten jetzt auf die Umsetzung“, verwies die Schulleitung auf entsprechende Ratsbeschlüsse.

Liebfrauenschule: Trotz des Schülerrückgangs aufgrund der Festlegung auf die Dreizügigkeit hält die Schule die Differenzierungsangebote so weit wie möglich aufrecht. 34 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf sind an der Schule. Ein großes Thema ist weiterhin die bauliche Entwicklung. Ein Detail dabei: Für Gruppenarbeiten und ähnliche Zwecke wurden bzw. werden sechs „Lerninseln“ in den Fluren eingerichtet.

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