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Bilanz zur 1000-Jahr-Feier in Appelhülsen

Ein wahrlich einmaliges Ereignis

Appelhülsen

Auch der zweite Tag im Rahmen der Jubiläumsfeier zum 1000-jährigen Bestehen Appelhülsens war ein schöner Erfolg. Die Organisatoren zogen eine entsprechend begeisterte Bilanz der Festtage.

Von Iris Bergmann

Beim traditionellen Abbau des Maibaums ging es im Rahmen der 1000-Jahr-Feier noch einmal richtig bunt zu. Vor allem für die Kinder hatten die Organisatorinnen und Organisatoren vieles vorbereitet. Foto: Iris Bergmann

„So ein Fest hat es in Appelhülsen noch nicht gegeben!“ Darüber waren sich wohl alle einig. „Jeder, der mich ansprach, hat mir gesagt, wie toll es ist“, strahlt Annemarie Hake. Und auch Thomas Terlau, Vorsitzender des Heimatvereins, genießt die positiven Rückmeldungen. Die monatelangen Vorbereitungen, die die beiden Appelhülsener mit dem großen Rückhalt der Bürgerinnen und Bürger getroffen haben, hatten sich gelohnt. Das Jubiläum zum 1000-jährigen Bestehen Appelhülsens war zweifellos zu einem Jahrtausend-Ereignis geworden.

Nach dem Umzug, dem Festakt und der großen Party am Samstag, verlief der zweite Tag eher gemütlich und familiär. Wie immer am ersten Sonntag im Oktober wurde der Maibaum am Bürgerzentrum Schulze Frenking abgebaut. In diesem Jahr im Rahmen des Jubiläums. Die Freiwillige Feuerwehr und weitere fleißige Helfer brachten den langen Stamm mit dem Kranz, unter dem Applaus der Feiernden, sicher zu Boden.

Auf dem Platz am Bürgerzentrum gab es viel Spiel und Spaß für die Kleinen: Dosenwerfen, Ponyreiten, Wasserschlauch-Spritzen. Die Erwachsenen saßen zusammen bei Bratwurst und Bier oder Kaffee und Kuchen. Die Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft waren mit unzähligen leckeren Torten von den Appelhülsenerinnen versorgt worden. Stündlich unterhielt ein anderer Programmpunkt die Gäste.

Annemarie Hake saß mit einem Kaffee am Tisch und schaute etwas geschafft, aber sehr glücklich auf das Treiben um sie herum. „Das Feuerwerk und die Party gestern waren grandios“, schwärmte sie. Thomas Terlau stimmte ihr zu: „Die Hütte war voll, und so gegen 3 Uhr nachts mussten wir dann die letzten Partygäste rauswerfen“, lachte er. Heute sei er dementsprechend „positiv müde“.

Das Fazit der Beiden: Es sei eine Menge Arbeit gewesen, habe hin und wieder Nerven gekostet. Aber angesichts des großen Erfolges und der vielen glücklichen Gesichter habe sich der Aufwand absolut gelohnt. „Jetzt arbeiten wir an den nächsten 1000 Jahren“, schmunzelte Annemarie Hake schelmisch.

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