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Tag der offenen Tür

Einblicke in die Feuerwehr

Nottuln

Feuerwehr hautnah erleben – das war am Pfingstsonntag möglich, als der Löschzug Nottuln seinen traditionellen „Tag der offenen Tür“ veranstaltete. Das abwechslungsreiche Programm locke viele Besucher.

Corona Büning

In großer Zahl kamen die Nottulner zum „Tag der offenen Tür“. Bei einer Schauübung demonstrierten Feuerwehrleute, mit welchem Gerät Unfallfahrzeuge geöffnet werden. Foto: Corona Büning

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am Sonntagnachmittag zahlreiche Nottulner am Feuerwehrgerätehaus zum Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln. „Wir möchten uns den Nottulnern vorstellen und zeigen, was wir ehrenamtlich machen“, meinte Stefan Gorke vom Organisationsteam. So konnten sich die Besucher alle Fahrzeuge des Löschzugs Nottuln einmal aus der Nähe ansehen, konnten bei geselliger Stimmung, Essen und Trinken mit den Feuerwehrleuten ins Gespräch kommen und sogar bei einer groß angelegten Schauübung das Können der Wehrleute bestaunen. Mit schwerem Gerät schnitten die Feuerwehrmänner bei einem simulierten Unfall Personen aus einem Fahrzeug frei, was nicht nur die Kinder faszinierte.

Die Feuerwehr bei ihrer Schauübung. Ein Unfallfahrzeug wurde aufgeschnitten, um die Insassen zu bergen. Foto: Corona Büning

Für die gab es allerdings noch weitere Attraktionen. Wie in jedem Jahr gab es ein kostenloses Karussell, außerdem eine Hüpfburg in Form eines Feuerwehrautos. Zum näheren Kennenlernen der Feuerwehr gab es auch ein Feuerwehrquiz und ein Spiel, bei dem die Kleinen sogar selbst an die Löschschläuche durften. „Wir möchten den Kindern die Angst vor der Feuerwehr nehmen“, berichtete Stefan Gorke weiter.

Auch für die kleinen Besucher gab es schöne Angebote. Foto: Corona Büning

Dabei ging es auch ernster zu auf dem Fest. In einem Überschlagsimulator konnten die Gäste kontrolliert erleben, wie es ist, sich aus einem umgekippten Unfallauto befreien zu müssen. Außerdem wurde ein echtes Unfallfahrzeug, in dem fünf junge Leute gestorben sind, ausgestellt. Dazu wurden Ausschnitte aus Nachrichten zu dem Unfall gezeigt und auf Tafeln erklärt, was passiert ist. Alkoholisiert hatte ein junger Fahrer das mit sechs Personen besetzte Auto mit über 100 km/h durch eine 30er-Zone gefahren und die Kontrolle verloren, sodass das Fahrzeug gegen einen Baum prallte. Dieses Auto sei schon einmal in Nottuln ausgestellt gewesen, erzählte Gorke. Da habe es seinerzeit Beschwerden gegeben, dass das doch respektlos gegenüber den Opfern und Angehörigen sei. „Das ist mit den Angehörigen abgesprochen. Die möchten das auch“, so der Feuerwehrmann weiter. Denn das Auto soll eine Mahnung sein, wozu Alkohol am Steuer führen kann.

Weniger ernst war das Ende des Tages bei der Feuerwehr. Beim „Tanz im Spritzenhaus“ konnte in der geschmückten Fahrzeughalle bis tief in die Nacht gefeiert werden.

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