Kino am Longinusturm

Eine fesselnde Biografie

Nottuln

Zum zehnten Mal fand ein Kino-Abend am Longinusturm statt. Der Verein „Kunst & Kultur Nottuln“ und das Café 18|97 zogen eine positive Bilanz ihrer Kooperation. Zu sehen gab es diesmal eine fesselnde Biografie.

Marita Strothe

Rund 160 Besucher waren zum Kino-Abend am Longinusturm gekommen. Zum zehnten Mal kooperierten dafür der Verein „Kunst & Kultur Nottuln“ und das Café 18|97. Foto: Marita Strothe

„Wir haben heute ein Jubiläum“, verriet Wilhelm Wesseln vom Café 18|97 am Longinusturm, als er am Freitagabend nach Sonnenuntergang rund 160 Besucherinnen und Besucher begrüßte. Zum zehnten Mal habe das Café zusammen mit dem Verein „Kunst & Kultur Nottuln“ ins Freiluftkino im Pavillon geladen, erzählte er. Wesseln dankte der Vorsitzenden Ulla Wolanewitz und ihrem Team für die gute Zusammenarbeit, mittlerweile im vierten Jahr. „Für Nottuln ist Kunst & Kultur total wichtig“, ist er vom Angebot des Vereins überzeugt.

„Wir ergänzen uns ganz gut“, bestätigte Ulla Wolanewitz, deren Team für diesen Abend den Film „Astrid“, eine Biografie der schwedischen Schriftstellerin Astrid Lindgren, ausgesucht und damit offensichtlich den Geschmack vieler Kinofreunde getroffen hatte. „Ich habe ihn schon gesehen“, verriet eine Zuschauerin vor Beginn. „Der ist so schön, da musste ich noch einmal hin!“

Und dass das Open-Air-Kino am Longinusturm wieder technisch einwandfrei über die Leinwand ging, dafür sorgte einmal mehr Kevin Bertels. Wessels dankte ihm mit einem Präsent für den zehnten Einsatz.

Dann konnten alle den Film (Deutschland-Premiere 6. Dezember 2018) über die Jugendjahre von Astrid Lindgren verfolgen und sich von Hauptdarstellerin Alba August fesselnd vorspielen lassen, wie Astrid Lindgren den Grundstein für ihre Karriere als Autorin von Werken wie „Pippi Langstrumpf“ und „Ronja Räubertochter“ gelegt hat.

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