1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Nottuln
  6. >
  7. „Einsatz von jedem bewirkt etwas“

  8. >

40 Jahre Pfadfinderstamm St. Martin Nottuln

„Einsatz von jedem bewirkt etwas“

Nottuln

Die Nottulner Pfadfinder sind 40 geworden – und feierten dies gebührend. Einer, der großen Anteil am Wirken der Nottulner Pfadfinder hat, ist Wolfgang Stanko.

Von Iris Bergmann

Zum Jubiläum „40 Jahre Pfadfinderstamm St. Martin Nottuln“ wurden auch mehrere Mitglieder für ihre Verdienste geehrt (v.l.): Michael Intfeld, Daniel Hullermann, Katrin Sudmann, Malte Schürkötter, Michaela Bamberg, Tobias Vieth, Franziska Daams, René Bamberg und Markus SchürkötterDie Nottulner Pfadfinder zeichneten ihren Gründer Wolfgang Stanko (3. v. li) mit der Georgsnadel aus. Mit auf dem Foto sind (v.l.): Markus Schürkötter, Katrin Sudmann, Franziska Daams, Andreas Naumann-Hinz (Diözesankurat) und Malte Schürkötter.Die Nottulner Katrin Sudmann, Malte Schürkötter,, Franziska Daams und Tobias Vieth (v.r.) freuten sich über ein Geschenk, das die drei Pfadfinderinnen Antonina Kokosz, Zuzia Wypusz und Amelia Grabowski aus der Nottulner Partnerstadt Chodziez mitgebracht hatten Foto: Iris Bergmann

„Für mich ist der Stamm Heimat und Zuhause“, brachte es Malte Schürkötter vom Vorstand des Nottulner Pfadfinderstammes St. Martin auf den Punkt. 14 600 Tage oder 40 Jahre Pfadfinder in Nottuln – das war ein Grund zum Feiern. Und so hatten die „Pfadis“ ein kleines Jubiläumsprogramm für alle auf die Beine gestellt, das am Freitagabend mit einem festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche begann und am Samstagabend mit einer zünftigen Party auf „Scoutland Yard“ am Vogelbusch endete.

Gottesdienst mit Christoph Klöpper

Den Gottesdienst hielt ein ganz besonderer Gast ab: Der ehemalige Kaplan von St. Martin und Kurat der Nottulner Pfadfinder, Christoph Klöpper. Nur zu gern hatte er die Einladung nach Nottuln angenommen. „Michael Intfeld hat mich angerufen und ich hab natürlich sofort zugesagt“, verriet er. Klöpper ist jetzt Pfarrer in St. Georg Hopsten, hat aber immer noch gute Kontakte zu seiner alten Wirkungsstätte.

Nach dem Gottesdienst fanden sich sowohl Klöpper als auch viele weitere Gäste zu einem kleinen Empfang im Pfarrheim ein. Das Leitungsteam hatte nicht nur ein gemütliches Beisammensein, sondern auch besondere Ehrungen vorbereitet. Den „Vater“ der Nottulner Pfadfinder, Wolfgang Stanko, überraschten sie mit der Verleihung der Georgsnadel, einer hohen Auszeichnung vom Bundesverband für Stammesmitglieder, deren Wirken über den Stamm hinaus geht. „Ich freue mich ganz dolle über diese Medaille“, bedankte sich Stanko gerührt.

Große und kleine Abenteuer

Diözesankurat Andreas Naumann-Hinz brachte Glückwünsche und Lob für den Nottulner Stamm St. Martin mit. „Der Einsatz von jedem von uns bewirkt etwas, das über uns hinausgeht“, so Naumann-Hinz. Und es sei nicht nur ein Abenteuer, miteinander wegzufahren und Erlebnisse zu haben. Abenteuer sei auch, Freundschaft zu pflegen, und das gelinge den Nottulner Pfadfindern seit 40 Jahren Jahren.

Wie gut das Engagement und der Zusammenhalt der Pfadis ist, bewiesen auch die weiteren Ehrungen. Tobias Vieth, Michaela Bamberg und Timo Päßler bekamen Geschenke für besonderes Engagement. Der Georgs-Pin für verdiente Mitglieder wurde an Daniel Hullermann, René Bamberg, Michael Intfeld, Matthias Schiewerling, Ansgar Richter-Brockmann und Rolf Pfalzgraf verliehen.

Geschenk aus Chodziez

Nach dem feierlichen Abend ging es am nächsten Vormittag für die Pfadis weiter mit dem Kinderfest auf ihrem Gelände „Scoutland Yard“ am Vogelbusch, wo sich Klein und Groß nur zu gern tummelten, sich im Feuer machen oder Holzhacken versuchten oder einfach spielten. Unter den Gästen auch drei Pfadfinderinnen aus Chodziez, die nicht nur ein Geschenk im Gepäck hatten, sondern auch jede Menge Freude an den Feierlichkeiten in Nottuln.

Startseite