1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Nottuln
  6. >
  7. Engagement bereits fünf Mal bestätigt

  8. >

Familienzentrum St. Gerburgis

Engagement bereits fünf Mal bestätigt

Nottuln

Was Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik angeht, sind die Kinder des Familienzentrums St. Gerburgis ganz weit vorne. Das kommt allerdings auch nicht von ungefähr.

Marita Strothe

Über die Urkunde, das Türschild und die Blumensamen zur Rezertifizierung freuten sich (v.l.): Sabrina Artmann aus dem Team, ihr Sohn Nils, Marcel Sieverding (Team), Andrea Hahn vom Regionalen Bildungsnetzwerk, Dominik Brocks (Team) und Einrichtungsleiterin Christine Hullerum Foto: Marita Strothe

„In allen Punkten weit über dem Durchschnitt“, lobte Andrea Hahn vom Regionalen Bildungsnetzwerk des Kreises Coesfeld. Bereits zum fünften Mal konnte sie das Familienzen­trum St. Gerburgis für sein kontinuierliches Engagement zur Förderung früher Bildung im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik als „Haus der kleinen Forscher“ zertifizieren.

Erstmals 2013 hat sich die Einrichtung die Zertifizierung verdient. Sie wird für zwei Jahre verliehen, dann können sich die Einrichtungen neu bewerben. Die Rezertifizierung als „Haus der kleinen Forscher“ wird nach festen Qualitätskriterien vergeben, die sich am Deutschen Kindergarten-Gütesiegel und den „Prozessbezogenen Qualitätskriterien für den naturwissenschaftlichen Unterricht“ orientieren.

„Haus der kleinen Forscher“

Die Erzieherinnen und Erzieher bilden sich regelmäßig fort, um mit den Kindern auf Entdeckungsreise durch die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu gehen und sie zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit den Mädchen und Jungen beobachten und erforschen sie Phänomene in ihrem Alltag. Dabei werden auch eine Reihe weiterer Kompetenzen gefördert, die die Kinder für ihren späteren Lebensweg benötigen, wie zum Beispiel lernmethodische Kompetenz sowie Sprach- und Sozialkompetenz. Sie verbessern ihre Feinmotorik und gewinnen an Selbstbewusstsein und innerer Stärke. Die Fortbildungen werden im Kreis Coesfeld vom Regionalen Bildungsnetzwerk, dem lokalen Netzwerkpartner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, angeboten.

Coronabedingt vor der Tür des Familienzentrums überreichte Andrea Hahn Kitaleiterin Christine Hullerum die Urkunde und ein neues Türschild anlässlich der Rezertifizierung. Mit ihr freuten sich Sabrina Artmann, Dominik Brocks und Marcel Sieverding, die sich im pädagogischen Team des Familienzentrums schwerpunktmäßig um die kleinen Forscherinnen und Forscher kümmern. Stellvertretend für alle Kita-Kinder nahm Artmanns Sohn Nils ein paar Tütchen Blumensamen von Andrea Hahn entgegen.

Neues Türschild und neue Urkunde

„Wir sind schon lange dabei und setzen das Forschen in allen Bereichen mit unseren Kindern um“, betonte Christine Hullerum, Leiterin des Familienzentrums. Schon von Weitem kann man die schönen Hochbeete der verschiedenen Gruppen im Außenbereich bewundern. Durch die Fenster sind Gurkenpflanzen zu sehen, die liebevoll von den Kindern großgezogen werden. So erleben schon die Kleinsten das Wachsen und Gedeihen von Gemüse und Kräutern. Am Zaun hängen Kunstwerke aus CDs, die aus einem Nachhaltigkeitsprojekt der Einrichtung stammen.

Aktuell forschen die jungen Besucherinnen und Besucher des Familienzentrums zur Nachhaltigkeit. So versuchen sie gerade in einer verpackungsfreien Woche, möglichst wenig Kunststoff zu nutzen. „Es ist toll, wenn die Kinder dann selber darauf kommen, dass sie vielleicht etwas anderes nehmen können“, unterstreicht Christine Hullerum.

Verpackungsfreie Woche

Unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit wird am Freitag (30. April) auch der erste Tauschbörsentag des Familienzentrums veranstaltet. Dann können die Eltern in der Zeit von 7 bis 14 Uhr Stoffbeutel mit jeweils fünf Teilen zum Tauschen am Zaun rund um die Einrichtung aufhängen.

Startseite