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„Hospiz macht Schule“

Engagierte Fragen – ehrliche Antworten

Nottuln

Die Projektwoche „Hospiz macht Schule“ hat in der Astrid-Lindgren-Schule schon Tradition. Und sie ist auch diesmal wieder sehr gut angekommen.

Ein inzwischen bewährtes Format an der Astrid-Lindgren-Schule: Mitarbeitende der Hospizbewegung Nottuln waren zu Gast mit dem Programm „Hospiz macht Schule“. Foto: Hospizbewegung Nottuln

Im Januar standen in der Astrid-Lindgren-Schule für die Klassen 4a und 4b für jeweils eine ganze Schulwoche weder Mathe noch Deutsch auf dem Stundenplan. Das Projekt „Hospiz macht Schule“ stand im Mittelpunkt der Unterrichtswoche der Schülerinnen und Schüler, teilt die Schule mit.

Durchgeführt wurde die Projektwoche nun zum wiederholten Male von Ehrenamtlichen der Hospizgruppe Nottuln unter der Leitung von Kerstin Schöppner.

Jeder Projekttag begann mit einem gemeinsamen Anfangsritual: Nach einem gemeinsamen Lied wurde ein Koffer ausgepackt, dessen Inhalt Hinweise auf das Tagesthema gab. Werden und Vergehen, Krankheit und Sterben, Traurig sein sowie Trost und Trösten standen jeweils für einen Tag auf dem Stundenplan. Über Bilderbücher, Filme, Plakate, Mal- und Pflanzaktionen wurden Informationen sensibel vermittelt, Gedankenanstöße gegeben und Ängste genommen. Auch ein Arzt und eine Ärztin stellten sich den Fragen der Kinder.

Auch Arzt und Ärztin stellten sich den Fragen

Die Kinder zeigten viel Interesse und Engagement, stellten Fragen, bekamen einfühlsame und ehrliche Antworten und genossen die Arbeit in den Kleingruppen.

Den Eltern bot sich schon im Vorfeld die Möglichkeit, auf einem Elternabend Einblick in das Projekt zu nehmen. Zum Abschluss der jeweiligen Woche wurden Eltern und Großeltern in die Aula der Schule eingeladen, in der die Ergebnisse aus der Woche von den Schülern präsentiert wurden.

Die beiden Klassenlehrerinnen Kirstin Kastrup und Marion Roperz bedankten sich zusammen mit den Kindern bei den Ehrenamtlichen für ihr großes Engagement und ihr besonderes Einfühlungsvermögen. Laut Pressemitteilung der Schule hoffen alle, dass das Hospizprojekt auch in Zukunft angeboten werden kann.

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