Polizei

Ermittlungen wegen RTW-Behinderung

Nottuln

Die Polizei ermittelt weiter wegen des unbekannten Autofahrers, der den Rettungswagen Nottuln auf der A 43 massiv behindert hat. Ach bei erfahrenen Polizeibeamten löste das dreiste Verhalten des Unbekannten Erstaunen aus.

wn

  Foto: Klaus Meyer

Die Polizei sucht weiter nach dem unbekannten Autofahrer, der in der vergangenen Woche einen Rettungswagen (RTW) im Einsatz auf der A 43 ausgebremst hatte (wir berichteten). Noch laufen die Ermittlungen, teilte die zuständige Autobahnpolizei Münster am Montag auf Anfrage hin mit.

Der Fahrer, der in einem weißen Kastenwagen mit Frankfurter Kennzeichen unterwegs war, hatte am Mittwochnachmittag den Rettungswagen aus Nottuln, trotz Blaulicht, Martinshorn und Lichthupe, auf der linken Autobahnspur nicht vorbeigelassen und war sogar noch langsamer geworden. Kurz vor der Abfahrt Dülmen-Nord wechselte der Kastenwagen dann doch nach rechts. Nur um in dem Moment, als die Ambulanz überholen wollte, wieder nach links zu ziehen und den Rettungswagen so auszubremsen.

Ein Rettungsassistent hat sich aber das Kennzeichen des Wagens notiert und Anzeige erstattet.

Sollte der Kastenwagen-Fahrer ermittelt werden, dann warte auf ihn ein Verfahren wegen Nötigung im Straßenverkehr, erläutert Rolf Werenbeck-Ueding, Sprecher der Polizei im Kreis Coesfeld. Bis zu drei Jahre Gefängnis oder eine Geldstrafe drohen dann, auch kann der Führerschein entzogen werden.

„So etwas habe ich noch nie erlebt, das ist etwas Neues für uns“, sagt der Sprecher mit Blick auf das dreiste Verhalten des Kastenwagen-Fahrers.

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