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Astrid-Lindgren-Grundschule als Zukunftsschule zertifiziert

„Es kommt im Alltag an“

Nottuln

Die Astrid-Lindgren-Grundschule Nottuln trägt ab sofort das Siegel „Zukunftsschule NRW“. Ziel dieser Auszeichnung des Bildungsportals des Schulministeriums NRW ist es, die digitale Medienkompetenz der Lehrer zu fördern.

Karin Greßkämper (M.), Schulleiterin der Astrid-Lindgren-Grundschule Nottuln, und Konrektorin Marion Roperz nahmen von Michael Böhne, Fachberater Netzwerk Schule, das Siegel „Zukunftsschulen NRW“ entgegen, das die Schule nun offiziell führen darf Foto: Iris Bergmann

„Das Wesentliche war der gesamte Prozess und die Zusammenarbeit mit den Kollegen“, zog Karin Greßkämper Bilanz. Die Schulleiterin der Astrid-Lindgren-Grundschule nahm nun zusammen mit ihrer Konrektorin Marion Roperz eine besondere Auszeichnung entgegen: Ab sofort trägt die Nottulner Grundschule das Siegel „Zukunftsschule NRW“. Es ist eine Auszeichnung des Bildungsportals des Schulministeriums NRW, dessen Ziel es ist, unter anderem Netzwerkarbeit zu ermöglichen, zu fördern und zu unterstützen, kurz: die digitale Medienkompetenz der Lehrer zu fördern.

Netzwerktreffen mit zwei weiteren Grundschulen

Gestartet wurde das Projekt 2019 und es bedeutete für das Kollegium der Grundschule, dass es sich zunächst mit zwei weiteren Grundschulen vernetzen sollte. „Wir haben uns mit der Marien-Grundschule in Appelhülsen und der Anna-Katharina-Emmerick-Schule in Rorup vernetzt“, beschreibt Greßkämper den Weg.

In der Praxis führte dies zu gemeinsamen Netzwerktreffen und ganztägigen Fortbildungen. Wobei diese Fortbildungen allerdings nicht von Experten geleitet wurden. In diesem Projekt halfen sich die Lehrerinnen und Lehrer gegenseitig. „Jeder hatte seine Schwerpunkte, in denen er sich besonders gut auskannte, und hat dieses Wissen an die anderen Kolleginnen und Kollegen weitergegeben“, beschreibt Marion Roperz die Treffen. Inhaltlich ging es zum Beispiel um das Vorstellen relevanter Apps, um die Programmierung der Tablets oder auch um das Planen und Proben von Unterrichtsvorhaben.

Corona-Pandemie zeigte Bedarf auf

Wie wichtig die Teilnahme an dem Projekt „Zukunftsschule NRW“ wirklich war, zeigte sich schon lange vor dem Abschluss. Durch die Schließung der Schulen während der akuten Phase der Corona-Pandemie war digitales Arbeiten schneller notwendig geworden als gedacht. So sind die Lehrerinnen und Lehrer der drei Grundschulen viele Schritte weitergekommen. „Es ist nichts verpufft und es kommt im Alltag an“, haben Greßkämper und Roperz erfahren.

Sehr zur Freude von Michael Böhne, dem Fachberater von Netzwerk Schule, der im Auftrag der Bezirksregierung Münster das Siegel übergab.

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