1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Nottuln
  6. >
  7. Fast 63 000 Kilometer erreicht

  8. >

Stadtradeln – die Nottulner Bilanz

Fast 63 000 Kilometer erreicht

Nottuln

Es werden immer mehr: mehr Teilnehmer – mehr Kilometer. Zum Abschluss der Aktion Stadtradeln hat die Gemeinde Nottuln eine positive Bilanz gezogen.

Das Fahrradfahren hat im Münsterland einen hohen Stellenwert. Foto: dpa-tmn

„Für jeden wäre dieses Projekt vielleicht mal einen Versuch wert“, schreibt der Nottulner Stadtradel-Star 2021, Nicola Borgheynk, zum Abschluss ihres Blogs zum Stadtradeln am 21. Mai: „Ich habe mich gewundert, wie viele Kilometer so im Alltag in dieser kurzen Zeit zusammenkommen.“

240 Teilnehmende

Drei Wochen dauerte die Aktion, die seit 2008 deutschlandweit stattfindet und vom Netzwerk Klima-Bündnis initiiert wurde. Vom 1. bis 21. Mai nahmen neben Nicola Borgheynk insgesamt 240 Radlerinnen und Radler aus Nottuln daran teil, darunter die Liebfrauenschule, Vereine, Unternehmen, Parteien, Familiengruppen und viele kleine Teams. Auch die Gemeindeverwaltung war mit zwei Gruppen dabei. Und sie alle zusammen erreichten satte 62 442 Rad-Kilometer, berichtet die Gemeinde in einer Pressemitteilung.

Rang 7 für Nottuln

Nottulns Klimaschutzbeauftragte Petra Bunzel, die die Veranstaltung im Stiftsdorf organisierte, freut sich sehr über die erreichten Kilometer: „Es ist eine tolle Leistung. Damit befinden wir uns im kreisweiten Ranking nach Havixbeck auf dem 7. Platz.“ In diesem Jahr hatten alle elf Kommunen im Kreis Coesfeld am Stadtradeln teilgenommen.

Die Zahl der gefahrenen Kilometer bei den einzelnen Stadtradel-Aktionen in Nottuln ist stetig gestiegen, genauso wie die Zahl der teilnehmenden Radfahrerinnen und Radfahrer: Waren es 2017 nur gut 18 000 Kilometern, die mit 59 Teilnehmenden erreicht wurden, waren es 2019 bereits 302 Radfahrerinnen und Radler und gut 49 000 Kilometer.

Aktiv für den Klimaschutz

Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes begrüßt die stetig steigenden Zahlen der Teilnehmenden: „Sie zeigen, dass Radfahren in Form eines solchen Wettbewerbs nicht nur Spaß macht. Sie sind auch ein Hinweis darauf, dass immer mehr Menschen aktiv etwas für den Klimaschutz machen möchten.“ Thönnes wirbt dafür, das Auto öfter mal stehen zu lassen und aufs Fahrrad umzusteigen: „Jeder Kilometer zählt.“

„Für die nächste Aktion im kommenden Jahr wünschen wir uns natürlich eine noch höhere Zahl an Teilnehmenden“, sagt Petra Bunzel, die sich auf diesem Wege bei den aktiven Radfahrerinnen und Radfahrern bedankt – vor allem auch bei Nicola Borgheynk: „Sie hat uns an ihren Erfahrungen, ihren schönen Erlebnissen und Schwierigkeiten, die sie ohne Auto, als Pendlerin, auf Reisen und im Alltag hatte, durch ihren Blog teilhaben lassen.“

Online-Vortrag

Wegen der Corona-Pandemie fand das Stadtradeln in diesem Jahr mehr oder weniger „in aller Stille“ statt. Petra Bunzel hat für die Teilnehmenden und alle, die künftig daran teilnehmen möchten, ein kleines Dankeschön parat: Zusammen mit der Gemeinde Senden lädt die Gemeinde Nottuln am 6. Juli (Dienstag) zu einem Online-Vortrag mit der Coesfelderin Heike Honauer ein, die ab 18 Uhr von ihrer Radreise berichten wird, die sie fünf Monate lang quer durch Nordeuropa führte, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

Startseite