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Seniorennachmittag des DRK zum Martinimarkt

Feiern bei Dönekes und Musik

Nottuln

Musik, Tanzdarbietungen und Märchen sorgten beim Seniorennachmittag im Rahmen des Martinimarkts für gute Unterhaltung. 90 Besucherinnen und Besucher fanden sich im Forum des Rupert-Neudeck-Gymnasiums zum Feiern ein.

Von Marita Strothe

Gute Unterhaltung bot der Seniorennachmittag, den der DRK-Ortsverein im Rahmen des Martinimarkts ausrichtete. Foto: Marita Strothe

Einen unterhaltsamen Seniorennachmittag verbrachten 90 Besucherinnen und Besucher im Forum des Rupert-Neudeck-Gymnasiums. Im Rahmen des Martinimarkts hatte der DRK-Ortsverein dafür den passenden Rahmen geschaffen. Humorvoll führte Moderator Rudolf Badura durch das Programm.

„Die Steversterne“ der Karnevalsgesellschaft Nottuln begeisterten mit ihrem Gardetanz. „So schnell lassen wir euch nicht von der Bühne“, animierte Badura die 26 jungen Damen zu einer zweiten Darbietung.

Vergnügliches trug Märchenerzählerin Kerstin Schöppner vor. Aus Cornwall, wo sich Gnome und Kobolde herumtreiben, stammte die Geschichte der alten Frau, die gerne richtig feierte. Zum Unmut ihres Sohnes und ihrer Schwiegertochter, die sich am Singen, Tanzen und Vergnügen ihrer Mutter störten. Aber der böse Streich, mit dem ihr die Beiden die Lust am Feiern austreiben wollten, ging gehörig schief.

Lieder zum Zuhören und Mitsingen

Nicht nur Lauschen, sondern auch Mitmachen konnte das Publikum bei Liedern im Mönsterlänner Plattdütsk von Karl-Heinz Stevermüer. „Dao kann man nicks an doon“, wurde zum ersten Lied der Text des Refrains zum Mitsingen für alle auf die Leinwand projiziert. Köstlich amüsierten sich die Zuhörenden auch über Stevermüers Dönekes zwischen den Liedern. Da wurde der Chor immer größer.

Zwischen den Programmpunkten nutzte Richard Dammann, zweiter Vorsitzender des DRK, eine Pause, um sich beim ehemaligen Vorsitzenden des Nottulner DRK, Peter Amadeus Schneider, für dessen langjähriges Engagement mit einem kleinen Präsent zu bedanken. Schneider begleitete danach am Flügel die Sopranistin Franziska Hunke auf einem kleinen Ausflug in die Welt des Musicals. Mit „Moon River“, der Filmmusik von „Frühstück bei Tiffany“, bezauberte die junge Coesfelderin ihre Zuhörer ganz ohne Mikrofon und bekam ebenso für „I Feel Pretty“ aus dem Musical „West Side Story“ ganz viel Applaus.

Blick in die Geschichte

Anschließend griff Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes lieber zum Mikrofon. „Jetzt ist es ein Volksfest“, stellte der Bürgermeister zum 400-jährigen Bestehen des Marktes fest. Schöne Stimmung herrsche im Stiftsdorf, bemerkte er, auch wenn die aktuelle Situation nicht so positiv sei. Vor 400 Jahren sei einiges schlechter gewesen, erinnerte er daran, dass der erste Martinimarkt zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges stattgefunden hat. „Heute ist er groß, lebendig, bunt und modern geworden“, so Thönnes. Als Botschafter des Jubiläums-Martinimarktes freue er sich, „wenn wir uns auf dem Martinimarkt begegnen“.

Als letzten Programmpunkt kündigte Moderator Rudolf Badura ein Quiz an. Stück für Stück wurden Bilder auf der Leinwand freigegeben, und die erfolgreich Ratenden wurden mit Präsenten belohnt. Schnell wurde das erste Motiv geknackt. „Da haben wir oft gefeiert“, erkannte eine Besucherin den Frenkingshof in Appelhülsen schon beim zweiten Puzzlestück.

Andere Gebäude der Gemeinde Nottuln und weiter entfernte Orte galt es danach zu bestimmen, aber auch die Blasmusikvereinigung, der DRK-Stand und zum guten Schluss die Raupe auf dem Martinimarkt befanden sich unter den Motiven.

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