1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Nottuln
  6. >
  7. Feuerwehr rettet gestürzte 97-Jährige

  8. >

Wohnungsnachbarn hören den Rauchmelder

Feuerwehr rettet gestürzte 97-Jährige

Nottuln

Die Feuerwehr Nottuln ist gerade noch rechtzeitig alarmiert worden und konnte so eine 97-jährige Frau aus ihrer Gefahrenlage befreien.

-luw-

Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde (Symbolbild) rettete eine ältere Frau aus ihrer verrauchten Wohnung. Foto: Michael Baar

Rauchmelder können Leben retten! Wie sehr sich diese Feststellung in der Realität bewahrheitet, hat am späten Freitagabend ein Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr am Uphovener Weg in Nottuln gezeigt.

In einer Wohnanlage dort hatten Bewohner in einer Nachbarwohnung den ausgelösten Rauchmelder gehört und daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Diese traf noch rechtzeitig ein, um eine 97-jährige Bewohnerin, die sich selbst nicht mehr helfen konnte, aus ihrer Notlage zu bergen.

Der Einsatz hat für große Aufmerksamkeit gesorgt, weil die Kreisleitstelle Coesfeld am Freitagabend gegen um 22.38 Uhr den Sirenenalarm im Gemeindegebiet ausgelöst hat. „Die Leitstelle hat den Alarm ‚Feuer 4 – Menschenleben in Gefahr‘ ausgelöst. Das ist die höchste Alarmstufe“, verdeutlichte Feuerwehrsprecher Tobias Plogmaker auf WN-Nachfrage. Alle verfügbaren Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner aus allen vier Ortsteilen der Gemeinde rückten mit allen zur Verfügung stehenden Einsatzfahrzeugen zum Uphovener Weg aus.

Vor Ort angekommen, öffnete die Feuerwehr die verschlossene Wohnung, aus der der Alarm und Rauchgeruch kamen. In der Küche entdeckten sie die 97-jährige Bewohnerin. Sie war offensichtlich gestürzt und konnte weder aufstehen noch ein Telefon heranholen. Das auf dem eingeschalteten Küchenherd stehende Essen kokelte vor sich hin und hatte schließlich den Rauchmelder ausgelöst. Dessen Alarmton wurde von Wohnungsnachbarn gehört, die daraufhin die Feuerwehr alarmierten.

Die Feuerwehrleute bargen die ältere Frau über den Balkon aus ihrer verrauchten Wohnung. Der Rettungsdienst brachte sie zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus.

Startseite
ANZEIGE